05.09.2017



   

 Helis Module


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HELIS Module

Aktuelles:

Ergänzungen 10. November 2015:
Die ersten HELIS Module sind fertig gestellt. Die Konstruktion hat sich bewährt.
Die Steckerplatten können ab sofort bei uns bezogen werden.

Ergänzungen 10. August 2015
Wir haben aufgrund der positiven Rückmeldungen beschlossen, diese Module als Bausatz anzubieten.
Mehr dazu auf dieser Seite.

Ergänzungen 7. August 2015
Die beiden ersten Module sind im Rohbau fertig gestellt und werden am HELIS Treffen vom 8. August 2015 vorgestellt.
Das Prinzip funktioniert wie geplant: Die Module lassen sich sehr einfach verbinden, die "schwimmmende" Befestigung der Buchsen funktioniert tadellos.

Ergänzungen 29. Juli 2015
Die ersten beiden Module - ein Halb- und ein Normalmodul - sind im Rohbau benahe fertig.
Diese Module werden am HELIS Treffen vom 8. August 2015 vorgestellt.

15. Juli 2015:
Die Idee mit diesen Modulen wurde wieder aufgegriffen.
Ziel ist, am HELIS Treffen vom 8. August 2015 zwei Module im Rohbau vorstellen zu können, um die Praxistauglichkeit zu demonstrieren und eventuelle Änderungswünsche entgegenzunehmen.


Links auf dieser Seite:

Sinn und Zweck

Anforderungen

Modulnorm Helis-Modul (HMod)

Modultypen

Modulbau

Beispiele

Gestaltung

Elektroinstallation und Verkabelung

Verschiedenes

Fragen und Antworten
 

Sinn und Zweck

Seit nunmehr über 10 Jahren treffen wir uns regelmässig, um mit schönen Zügen auf einigen Gleisen Fahrbetrieb zu machen. Dieses Rollmaterial wird auch gerne fotografiert und auch sonst bewundert. Vor geraumer Zeit ist die Idee aufgekommen, diesen Zügen einen schönen Hintergrund zu geben. Dazu eignen sich Module sehr gut. Unsere Module sollen aber – im Gegensatz zu bekannten Modulen wie Fremo oder Nord Modul – nicht hauptsächlich der Präsentation an öffentlichen Anlässen dienen, sondern vielmehr eine schnell aufzubauende Fahrstrecke ermöglichen. Die Module sollen besonders leicht und Platz sparend sein, und innert kurzer Zeit gebaut und auch zu einer Gesamtstrecke zusammengebaut werden können.

Anforderungen

Damit solche Module auch universell eingesetzt werden können, sind einige Grundvoraussetzungen zu erfüllen. Als wichtigste gilt für unsere Zwecke, dass die Module auch einzeln verwendet werden können, das heisst es soll möglich sein, wie bisher die Gleise auf den Tischen weiterzuführen. Dadurch sind wir in der Lage, auch mit wenigen Modulen einen sinnvollen Gleisaufbau zu bewerkstelligen. Dies ist deshalb wichtig, da wir nicht im Voraus wissen, wer an den Treffen teilnehmen kann und somit welche Module zum Aufbau zur Verfügung stehen.

Modulnorm Helis-Modul (HMod)

Ich schlage deshalb eine „Modulnorm“ vor, welche speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Folgende Punkte sind im Vorschlag eingearbeitet worden:

bulletReduktion auf das absolut Notwendigste.
bulletGleise: Märklin C-Gleis. Damit kann die Strecke problemlos ohne Module auf den Tischen weitergeführt werden. Es dürfen alle Märklin C-Gleise eingesetzt werden, auch Radien mit R1.
bulletZweigleisige Strecke, der Gleisabstand ist ausgelegt für normale Weichen, d.h. 77.5 mm (Ausnahme: Bahnhofsmodule). Eckmodule werden mit Radien mit R2 und R3 ausgeführt.
bulletDie Module werden für Gegenverkehr mit Linksverkehr ausgelegt, was bei der Platzierung der Signale berücksichtigt werden soll.
bulletVoll-symmetrisch: Die Streckenmodule sollen mechanisch und elektrisch in der Z-Achse drehsymmetrisch sein. Somit können die Module auch um 180° gedreht eingebaut verwendet werden. Es braucht auch nur ein Eckmodul-Typ, welcher sowohl für Links- wie auch für Rechtsbogen verwendet werden kann. Die Symmetrie bedingt, dass die Kopfform gerade ist, das heisst keinen Anstieg des Geländes nach hinten und die Gleise exakt mittig angeordnet werden.
bulletStapelbar: soweit möglich sollen mehrere Module übereinander stapelbar sein.
bulletVerschiedene Längen sowie kleine Module, damit diese auch problemlos in öffentlichen Verkehrmittel transportiert werden können. Das kleinste Modul hat eine Grösse von 480 x 360 x 115 mm, wobei der Hohlraum für den Transport von Rollmaterial genutzt werden kann.
bulletMechanische Verbindung:
bulletDie Module werden mit zwei Flügelschrauben M8 und Einpressmuttern verschraubt, wobei auf die Kopfplatte gesehen jeweils die rechte Verbindung eine Einpressmutter besitzt, die linke Seite ein Durchgangsloch Ø 10 mm, innen mit einer aufgeklebten Unterlagscheibe verstärkt, für die Schraube.
bulletElektrische Verbindung:
bulletEs werden nur drei Leitungen durch alle Module gezogen: Masse (gemeinsam), Bahnstrom (Digitalsignal) und Lichtstrom (Wechselspannung 18V). Alle Funktionsgleise (Weichen, Decoder u. a.) werden von diesen drei Leitungen gespiesen. Muss bei einem Modul eine andere Spannung verwendet werden, soll diese aus dem Bahnstrom- oder Lichtstrom-Stromkreis mit einem AC/DC Wandler, Gleichrichter oder ähnlichem erzeugt werden. Nur bei grossen Modulen oder in Spezialfällen soll eine eigene Stromversorgung verwendet werden.
bulletDie Verbindung wird an beiden Enden mit drei 4 mm Bananenbuchsen erstellt, welche untereinander angeordnet sind (rot, gelb, braun). Die Verbindung der Buchsen zwischen zwei Modulen erfolgt mit doppelseitigen Steckern 4 mm. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Einerseits haben die Module keine vorstehenden Stifte oder herunterhängende Kabel, welche beim Transport beschädigt werden könnten. Ausserdem sind die elektrischen Übergänge beidseitig gleich ausgeführt, jedes Modul kann somit um 180° gedreht eingesetzt werden. Einzelne Module können auch problemlos fremd eingespeist werden, indem die entsprechenden Doppelstecker beidseitig des Moduls weggelassen werden.
bulletAufstellung: Die Module besitzen in den Ecken M8 Gewindestangen, in welchen einfache Rundhölzer als Beine eingeschraubt werden können. Normale Streckenmodule werden normalerweise mit zwei Beinen ausgerüstet. Die Beine haben oben einen Gewindeeinsatz zum einschrauben. Diese wird bündig eingeschraubt.
Unten ist eine senkrechte Bohrung und eine M8 Einpressmutter vorhanden. Darin werden die Füsse eingeschraubt, und sind somit in der Höhe um etwa plus/minus 10mm einstellbar. Die mittlere Höhe wird den Tischen angepasst.
 
Solche Gewindeeinsätze garantieren einen sicheren Halt der Beine an den eingeschraubten M8 Gewinden am Modul.
Vorzugsweise sind solche Füsse zu verwenden. Damit lassen sich Niveau-Unterschiede leicht anpassen.
Diese werden in Einpressmuttern eingeschraubt.

 

Beispiel einiger verbundenen Module: Halbmodul, 2 x Normalmodul, Bahnhofsmodul aus drei Segmenten à 720 mm, Normalmodul, Eckmodul, Normalmodul.

Modultypen

Damit die Module gut transportabel sind, wird eine Breite von 480 mm gewählt.

Ausgehend von der Geometrie des C-Gleises und einem Parallelgleisabstand von 77.5 mm werden die Module in folgenden Längen gebaut:

bulletNormales Streckenmodul (NM): 720 mm. Dies entspricht 2 x 24172 und 2 x 24188.
bulletHalbes Streckenmodul (HM): 360 mm. Entspricht je einem 24172 und 24188.
bulletGrosses Streckenmodul (GM): Entspricht 1.5 x dem Normalmodul, also 1080 mm, was 3 x 24172 und 3 x 24188 entspricht.
bulletDoppelmodul (DM): Entspricht 2 x dem Normalmodul, also 1440 mm.
bulletEckmodul (EM): Es werden die Radien R2 und R3 verwendet. Daraus ergibt sich eine Modulgrösse von 716 x 716 mm.
bulletBahnhofsmodul (BM): Diese werden individuell - meist in einzelnen Segmenten - aufgebaut, wobei die Gesamtlänge einem Vielfachen von 360 mm entsprechen muss. Das Bahnhofsmodul kann breiter ausgeführt werden als ein Streckenmodul. In diesem Fall wird einseitig verbreitert, damit die gesamte Strecke an der Wand entlang angeordnet werden kann.
bulletWeitere Module: derzeit wird geprüft, ob weitere Module sinnvoll sind, wie beispielsweise Abzeigmodule (AM) 24° und 90°.

Modulbau

Die Module werden möglichst leicht gebaut. Verwendet wird Sperrholz mit 12 mm Dicke für den Rahmen. Die meisten Module werden mit einer Platte aus 6 mm Sperrholz versehen, daneben kann auch nur ein einzelnes Trassebrett von 140 mm Breite verwendet werden, wobei in diesem Fall auf ausreichende Stabilität geachtet werden muss. Die Rahmenhöhe beträgt inkl. Trassebrett 115 mm. Die Kopfform ist gemäss Zeichnung auszuführen.

Die drei Bananenbuchsen werden auf einer runden Holzscheibe (neu: Kunststoffplatte) schwimmend befestigt. Damit können Abweichungen in den Massen in gewissen Grenzen (± 1 mm, ± 5°) kompensiert werden.

Die Gleise werden an den Enden nicht beschnitten. Das letzte Gleis, welches mit Sicht auf das Kopfstück rechts liegt, wird am Ende angeschraubt. Das linke Gleis wird am Übergang zum nächsten Gleis nur innen befestigt und ist somit leicht „drehbar“. Damit ist eine sichere Verbindung zum nachfolgenden Modul auch bei kleinen Toleranzen gegeben. Zur Transportsicherung der C-Gleise an den Enden werden noch Abdeckkappen für die C-Gleis Verbindungen hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ansicht Normalmodul von oben:

Ansicht Normalmodul von unten:

Ansicht Kopfplatte:

Und so sieht ein Modul im Rohbau aus
 Hier ein Halbmodul (HM)

Ansicht von oben, noch ohne Deckplatte oder Trasse für die Gleise.
Und hier eine Ansicht von unten.
Gut zu sehen sind die M8 Gewindebolzen für die Beine und die M8 Einpressmutter für die Verbindung der Module untereinander.

Hier zwei Module - links ein Halbmodul, rechts ein Normalmodul - zusammengebaut.
Das Prinzip funktioniert tadellos: Module einfach zusammenstecken und mit den beiden Flügelschrauben befestigen.
Die elektrische Verbindung funktioniert ebenfalls perfekt.
 
Und so sieht es von unten aus.
Gut zu sehen sind die Flügelschrauben.
So sah das Normalmodul während dem Bau aus.
Mit Styropor-Füllmaterial wurde der Berg zuerst gebaut, um Gewicht und Gips zu sparen.

Beispiele

Beispiele eines Halbmoduls (HM):

Beispiele eines Normalmoduls (NM):

Beispiel eines Grossmoduls (GM):

Beispiel eines Doppelmoduls (DM):

Beispiel eines Abzweigemoduls (AM):

Damit die Module aufeinander gestapelt werden können, werden in den Kopfplatten unten Ausschnitte für die beiden Gleise vorgesehen. Die vier Ecken müssen zum stapeln auf einer Fläche von etwa 50 x 50 mm frei von Aufbauten, Bäumen und ähnlichem gehalten werden, was nebenbei auch Transportschäden vermindert.

Hier ein Beispiel mit zwei Modulen übereinander gestapelt. Das untere Modul hat einige zerbrechliche Bauten (Brücke), welche durch das obere Modul – ein einfach gehaltenes Streckenmodul mit Acker, zur besseren Illustration gebrochen dargestellt - gut geschützt sind. Die Gesamthöhe beträgt lediglich 222 mm.

Die Rahmen werden ringsum braun bemalt (RAL 8011), vorzugsweise mit seidenmatter Lackfarbe.

Gestaltung

In der Gestaltung der Module ist der Erbauer frei. Es können sowohl ländliche wie auch städtische Szenen nachgebildet werden. Die einfachsten Module werden nur die zweigleisige Strecke und etwas Ackerland darstellen. Andere Module können Brücken und Bäche darstellen. Es soll aber immer darauf geachtet werden, dass keine Landschaftselemente wie Bäche, Seen, Strassen und ähnliches auf eine Kopfseite enden. Solche Gestaltungselemente sollten also quer zur Streckenführung angeordnet sein. Hier ergeben sich auch gute Gestaltungsmöglichkeiten in Form von Brücken, Tunnels, Bahnübergänge und dergleichen.

Beispiel für ein Streckenmodul (NM) mit Brücke über einen Fluss (vereinfachte Darstellung).

Als Jahreszeit wird der Spätsommer empfohlen, wobei hier Abweichungen möglich sind. Also wenn jemand lieber eine Winterlandschaft darstellen möchte, ist dies auch willkommen. Beischottern der Gleise ist nicht nötig, kann aber gemacht werden.

Elektroinstallation und Verkabelung

Wie oben beschrieben werden nur drei Leitungen durch alle Module gezogen. Diese werden mit 2.5 mm2 durchgehend verkabelt und können mit starren, isolierten Drähten oder mit isolierten Litzen erfolgen. Die Leitungen sollen möglichst nicht aufgetrennt werden. Stattdessen kann eine dreiteilige Lüsterklemme 4 mm2 über die Drähte gezogen werden und von diesen eine Abzeigung dazu geklemmt werden. Jedes Streckenmodul hat eine Einspeisung zu beiden Gleisen, bei Bahnhofsmodulen wird nach Bedarf eingespeist.

Es empfiehlt sich, die Beleuchtung über Resettables mit maximal 2 Ampere Auslösestrom anzuschliessen.

Die Verkabelung soll übersichtlich ausgeführt werden, hängende Leitungen sind unbedingt zu vermeiden. Maximal sollte pro 100 mm Strecke nicht mehr als 100 mA Lichtstrom benutzt werden.

Wird in Ausnahmefällen ein eigener Lichttrafo eingesetzt, so wird dieser einseitig mit der Masse verbunden. Der andere Sekundäranschluss darf auf keinen Fall mit der Lichtstrom-Leitung oder einer anderen durchgehenden Leitung verbunden werden. Wird die Lichtstromleitung dadurch nicht benutzt, muss sie trotzdem gerade durch das Modul durchgeführt werden.

Es können Signale eingesetzt werden, wahlweise mit oder ohne Zugbeeinflussung.

Wird eine Oberleitung montiert (nicht empfehlenswert), ist beidseitig für einen abnehmbaren Einlauf für den Pantografen zu sorgen. Die Oberleitung wird elektrisch nicht angeschlossen.

Werden Weichen eingesetzt, müssen diese entweder nur manuell oder manuell und elektrisch bedient werden können. Elektrische Weichen müssen einen MM2 Format tauglichen Weichendecoder besitzen. Die Decoderadressen werden zentral verwaltet.

Die elektrische Verbindung wird über drei 4 mm Bananenbuchsen hergestellt. Diese sind auf beiden Seiten des Moduls gleich ausgeführt, also beidseitig Buchsen. Mit Doppelsteckern werden die elektrischen Verbindungen zwischen den Modulen hergestellt:

Solche Doppelstecker eignen sich hervorragend für die elektrische Verbindung zwischen den Modulen.
Diese garantieren eine absolut sichere elektrische Verbindung zwischen den Modulen mit kleinstem Übergangswiderstand.
Bild: Conrad, Artikel 736127  

Dadurch können Module problemlos um 180° gedreht eingesetzt werden, was besonders bei Eck- und Bahnhofsmodulen von grossem Vorteil ist. Bei dieser Konstruktion gibt es demzufolge keine „fliegenden“ Steckverbindungen oder sonst lose Kabel.

Die Buchsen werden "schwimmend" auf einer Platte befestigt, um Toleranzen ausgleichen zu können:
Hier die Platte für die Befestigung der Bananenbuchsen, fertig konstruiert und bereit für den Ausdruck auf dem 3D-Drucker:

Die Platte für die Buchsen (vorderes Teil im Bild) „schwimmt“ in der Aufnahme (hinteres Teil) und kann rund 1mm in jede Richtung bewegt und rund +- 5° gedreht werden, um Toleranzen ausgleichen zu können.

Und so sehen die Teile gedruckt aus:

Die beiden Teile nebeneinander
Ansicht von der Kopfplatte her, ohne...
...und mit den Bananenbuchsen.
Ansicht von innen.
Wie geplant lässt sich innere Scheibe - auf welchen die Bananenbuchsen montiert werden - leicht verschieben und drehen.

Diese beiden Teile können gegen eine Versandpauschale von 5 CHF (Schweiz) oder an einem HELIS Treffen kostenlos bezogen werden. Bitte E-Mail an rainer (at) luessi.ch.

Verschiedenes

Ziel ist es, einen möglichst grossen Bestand an Modulen zu erzeugen. Alle Module sollen zentral registriert werden mit eindeutiger Nummer, Typ des Moduls, Erbauer, Besitzer, Decoderadressen und weiteres.

Fragen und Antworten

F1: Wieso die Radien R2 und R3 und nicht grössere Radien?
A1: Dies hängt mit der C-Gleis Geometrie zusammen. Um kurze Module bauen zu können, haben wir uns für den Gleisabstand 77.5 mm entschieden, was durch die „normalen" Weichen vorgegeben ist.

Damit kann beispielsweise ein Gleiswechsel auf einem Halbmodul (Länge bloss 360 mm) durchgeführt werden.
Der Gleisabstand von R1 zu R2 und R2 zu R3 entspricht diesem Abstand. Grössere Bogengleise haben einen Abstand von 64 mm zueinander, was nur mit schlanken Weichen erreicht werden kann.
Zudem wird ein Modul mit grösseren Bogen sehr gross. Die meisten Fahrzeuge sollten den R2 schaffen (Radius 437.5 mm). Für alle anderen Fahrzeuge haben wir ja immer noch unsere „Tischanlage".

F2: Wieso überhaupt eine spezielle Helis-Modul Norm und nicht einfach eine bestehende Norm wählen wie Swissmodul, MAS 60 oder Fremo?
A2: Unsere Anforderungen unterscheiden sich stark von anderen. Insbesondere sind es hier folgende Punkte:

bulletDie meisten Modulnormen sind nur für Zweileiterbetrieb vorgesehen.
bulletC-Gleis: Es gibt keine andere Modulnorm mit C-Gleisen.
bulletFlexibilität: keine andere Modulnorm bietet die Flexibilität unserer Helis-Module. Beispielsweise können unsere Module um 180° gedreht eingesetzt werden, was besonders bei Bogenmodulen und Abzweigmodulen ein grosser Vorteil ist.
bulletVielleicht das Wichtigste: Bei allen anderen Normen ist eine vorgängige, genaue Planung für die Zusammenstellung der Module notwendig. Getreu unserem Helis Prinzip, dass jeder ohne Anmeldung an den Treffen vorbeikommen kann, wissen wir aber im Voraus nicht, wer welche Module mitbringt. Unsere Module sind so ausgelegt, dass problemlos ein weiteres Modul in einem bestehenden Aufbau eingefügt oder wieder entfernt werden kann.
bulletSchneller Aufbau: es braucht keine Werkzeuge und Schienenverbinder oder Zwischenstücke, um die Helis-Module zusammen zu einer Anlage zu verbinden. Einfach zusammenstecken und mit den beiden M8 Flügelschrauben befestigen - und fertig!

F3: Wieso C-Gleis und nicht K-Gleis?
A3: Unsere Module sollen universell eingesetzt und mit unserer bestehenden Tischanlage verbunden werden und ebenso mit der heimischen Anlage benutzt werden können. Mit den C-Gleisen können wir dies gewährleisten. Zudem brauchen wir keine Anpassarbeiten um ein Modul anzuhängen, wie beispielsweise Schienenverbinder aufziehen. Natürlich kann der Streckenverlauf innerhalb eines Moduls auch mit K-Gleisen realisiert werden, solange die „Enden" mit C-Gleis (-Stücken) ausgeführt sind.

F4: Wieso (nur) drei Buchsen?
A4: Ein Grundprinzip der Helis-Module ist die Einfachheit. Auf unserer Tischanlage haben wir elektrisch nur Masse und Bahnstrom. Bei den Modulen kommt ein weiterer Anschluss hinzu für den Lichtstrom. Dieser besitzt die gleiche Masse wie der Bahnstrom. So können wir die Module mit einem einzigen Trafo einspeisen, welches für die Beleuchtung u.ä. verwendet werden kann. Magnetartikel wie Weichen, Signale, Bahnschranken und Weichenantriebe können dadurch auch problemlos mit Kontaktgleisen geschaltet werden.

Im Gegensatz zu anderen Modulnormen verwenden wir keine komplizierten, mehrpoligen Steckverbindungen (D-Sub, Scart) oder Lötleisten bzw. Lüsterklemmen. Unsere Module können ganz einfach zusammengesteckt werden.

F5: Gibt es eine Definition für die Gestaltung des Aufbaus (Farbe/Streumaterial/Jahreszeit)?
A5: Grundsätzlich ist jeder frei in der Gestaltung des Oberbaus. Als Jahreszeit wird der Spätsommer empfohlen, dies ist aber nicht zwingend. Lediglich die Farbe des Rahmens ist mit RAL 8011 (braun) vorgegeben.

F6: Kann ich auch eine andere Modulgrösse bauen?
A6: Ja, solange die Kopfplatte (=Anschluss für die Nachbarmodule) unserer Norm entspricht, ist nichts dagegen einzuwenden.

F7: Ich möchte weitere Signalleitungen haben, da ich mein(e) Modul(e) auch zuhause einsetzen werde. Ist dies möglich?
A7: Ja. Es können zwei weitere Buchsen auf der Steckerplatte links und rechts montiert werden. Am Helis bleiben diese dann leer (also ohne Doppelstecker). Zu beachten ist, das ein solches Modul bei der eigenen Anlage nicht um 180° gedreht eingebaut werden kann (am Helis dagegen schon).

F8: Ich möchte gerne solche Module bauen, aber nicht am HELIS teilnehmen. Kann ich die Steckerplatten trotzdem bei euch beziehen?
A8: Ja, natürlich. Wir stellen die Steckerplatten kostenlos gegen Überweisung der Portokosten allen interessierten Modellbahnern zur Verfügung.

 

Rainer Lüssi

     

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Letzte Änderung:

27.08.2007
05.09.2017

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