16.03.2016



   

 Central Station


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 Lokbilder
 CS2 im Netzwerk
 

Märklin Central Station (Ausführung 1 und 2) und Mobile Station

Auf dieser Seite:  
märklin digital (aktuell) märklin systems (alt)
  

Bilder: Märklin



Bilder: ESU / Märklin
Central Station 2 (CS2) Central Station 1 (CS)
High-Lights der CS2 Anschluss Mobile Station
Updates für die CS2 Anschluss der alten Digitalgeräte
Programm-Versionen der CS2 Betrieb mit Booster
Eigene Lokbilder laden         Anschluss eines PC

    Lokbilder Download-Seite    

Software Aktualisierung
Anschlüsse an der CS2 Screenshot durchführen
Wünsche für die Central Station 2 Update für Central Station für mfx und DCC
Central Station 2 und Booster
Central Station 2 und Control Unit 6021 (Connect_6021)  
Central Station 3 (CS3)
Mobile Station 2 (MS2)
High-Lights der MS2
Mobile Station iPhone / iPos App
Android Apps für die CS2
CS2 im PC-Netzwerk

 Central Station 2 (CS2)

Im Herbst 2008 hat Märklin den Nachfolger der Central Station vorgestellt. Der auffälligste Unterschied ist, dass diese nun mit einem Farbbildschirm mit Touchscreen ausgestattet ist. Das futuristische Gerät gefällt schon durch das moderne, aufgeräumte Design. Im Vergleich zur ersten Central Station fällt auf, dass die beiden Regler jetzt - besser zugänglich - am unteren Rand angeordnet sind. Der grosse Stop-Knopf unten in der Mitte dürfte in "Notlagen" so manchen Unfall verhindern, der Knopf leuchtet rot wenn er betätigt wurde.
Mit der Einführung der Central Station 2 hat Märklin den Namen systems wieder fallen gelassen. Neu laufen die Digitalgeräte wieder unter märklin digital (jetzt kursiv geschrieben). Auf dem Bild hier ist noch systems zu lesen.



Alle Bilder: Imago Design, Strasslach

Text von reddot design award:
Die Central Station 2 ist ein digitales Steuerungsgerät für die Märklin-Modelleisenbahnen der neuen Generation. Ihre Gestaltung kommuniziert hohe Funktionalität sowie stringente Markenidentität, die sich z.B. in den traditionellen Farben Rot und Grau und in einer benutzerfreundlichen Formgebung widerspiegeln. Das Gerät verfügt über einen übersichtlichen Color-Touchscreen sowie zahlreiche Bedienmöglichkeiten, mit denen sich gleichzeitig verschiedene Züge auf den Gleisanlagen dirigieren lassen und Funktionen wie Sound, Beleuchtung, das Stellen von Weichen und Signalen gesteuert oder der Dampf einer Lokomotive erzeugt werden können. Diese Features werden mit 2 mal 8 Softkeys rechts und links des Bildschirms angesteuert. Die flügelartige Silhouette begründet sich mit der Bedienung des Geräts: Sämtliche Bedienelemente sind symmetrisch in der Mitte angeordnet und lenken so den Fokus auf Tasten, Drehknöpfe und den Monitor. Unterstützt wird dieser Fokus zusätzlich durch die Farbgebung, die die roten Drehknöpfe über ein anthrazitfarbenes Element optisch an den Monitor anbindet.

Die CS2 ist derzeit wohl die modernste Modellbahn-Zentrale auf dem Markt. Die Bildschirmdarstellung ist unübertroffen, es macht einfach Spass, mit dieser Zentrale zu spielen. Die hervorragend benutzerfreundliche, logisch aufgebaute und sehr intuitive Software ist dabei natürlich entscheidend mitverantwortlich. Die Drehregler sind wesentlich besser als diejenigen des Vorgängers.
Durch das mittlerweile erhältliche Connect 6021 können auch die älteren Digital-Komponenten in das System eingebunden werden.

 High-Lights der CS2

Hier noch einige High-Lights der Zentrale:

bulletDie Erstvorstellung der CS2 war an 5 Roadshows in Deutschland, in der Schweiz an der Suisse Toy 08.
bulletDie Erstauslieferung erfolgte im Herbst 2008.
bulletEntwicklung der CS2 erfolgte durch Märklin, ohne ESU Beteiligung.
bulletDie Artikelnummer ist 60213. Im Herbst 2009 kam eine weitere Serie unter der Artikelnummer 60214 auf den Markt. Diese ist technisch baugleich wie die bisherige 60213, jedoch bereits mit der DCC unterstützenden Software ausgeliefert worden. Mittlerweise ist die CS2 mit der Artikelnummer 60215 erhältlich, welche bis 5 A Bahnstrom liefert.
bulletDas Gerät besitzt verbesserte Drehknöpfe - beziehungsweise Drehgeber - gegenüber der CS1.
bulletDie Central Station der ersten Generation (CS1) kann über eine Ethernet-Verbindung mit der CS2 verbunden werden.
bulletEs können mehrere CS2 zusammengeschlossen werden, wobei auch die weiteren Geräte für die Stromeinspeisung der Gleise verwendet werden können. Dazu werden die weiteren Geräte als "Zweitgerät" (in Menü Setup) konfiguriert.
bulletDie CS2 verfügt über einen USB Anschluss für Maus, Tastatur und USB Speicherstick zur Datensicherung. Mit handelsüblichen USB-Hubs können mehrere USB Geräte gleichzeitig angeschlossen werden.
bulletMit einem USB Stick ist es dadurch auch ohne PC möglich, ein Update durchzuführen.
bulletDas Update kann auch direkt von der CS2 erfolgen, wenn diese in einem Netzwerk mit Internet-Anschluss eingebunden ist.
bulletDie Central Station 2 hat ein integriertes Gleisbildstellpult - verteilt auf mehreren einfach zu verknüpfenden Tab-Seiten, inkl. Gleisbesetzmeldung über Kontaktgleise. Damit lassen sich auch umfangreiche Anlagen bequem bedienen. Die CS2 macht damit in vielen Fällen eine PC-Steuerung überflüssig.
bulletAnwahl von Gleisbildstellpult Weichenstrassen über "virtuelle Kontaktgleise".
bulletEs sind neue Booster zur CS2 erhältlich (60173, ab Herbst 2010 die 60174), welche auf die CS2 abgestimmt sind. Verschiedene Betriebszustände wie Temperatur, Ausgangsstrom etc. werden an der CS2 angezeigt. Diese Booster sind nur an die CS2 an einem speziell dafür vorgesehenen Port anschliessbar.
bulletAnschluss für Booster 6015 und 6017 sowie dazu kompatible Booster über den bekannten 5 poligen Boosterinterface weiterhin möglich.
bulletEs gibt keinen Sniffer-Eingang mehr wie bei der CS1.
bulletFür den Anschluss der Control Unit 6021 gibt es die Anschlussbox Connect 60128.
bulletDarstellung der Loks auf dem Bildschirm nun als Farbbild mit maximal 128 x 48 Pixel im PNG Format, welches selber hochgeladen werden kann.
bulletSoftware gesteuerte Anfahr- und Bremsverzögerung für alte Delta- und Digitalloks ohne ABV Funktion.
bulletUnterstützung der Digital Drehscheibe.
bulletPendelzugverkehr. Neu ist die Möglichkeit für einen Zwischenhalt.
bulletDie CS2 hat links und rechts hinten je ein Kartenleser für Lokdaten. Für jede Lok kann eine Chipkarte (Speicherkarte 8kB) mit allen Daten angelegt werden. Mit dieser Karte kann die Lok auch ausgewählt werden (Karte im linken Leser einschieben, und die Lok wird am linken Regler ausgewählt, ditto rechts). Das erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam, da mfx genau dies auch macht, sogar elegant fest in der Lok gespeichert. Für alle nicht-mfx Loks ist das aber eine feine Sache, gerade wenn man die Lok selber digitalisiert und mit weiteren Funktionen ausgestattet hat. Die Karte wird mit dem Chip nach unten eingeschoben.
bulletDamit können Lokdaten nun aus vier Quellen eingegeben werden:
bulletAus mfx Decoder,
bulletaus der integrierten Datenbank für Märklin Loks,
bulletvon der Chip-Karte über den Kartenleser,
bulletmanuelles Eingeben der Daten.
bulletDie ESU Booster mit Rückmeldefähigkeit (4A und 8A Ausführung, ECoSBoost 50010 und 50011) können nicht mehr angeschlossen werden, da Märklin das mfx Format weiterentwickelt und die Systemarchitektur modernisiert hat (Aussage Märklin).
bulletDie Lok-Funktionen können als Dauerkontakt, Impuls und neu als Zeitfunktion in Sekunden-Schritten definiert werden.
bulletSeit dem Update 1.0.7(1) kann die Central Station 2 nun auch DCC. Offensichtlich hat die Ankündigung von ESU, für die CS1 ein Update herauszubringen, welches auch DCC Unterstützung beinhaltet, Märklin zum Umdenken bewogen.
Die ursprünglich veröffentlichte Versionen 1.0.7(x) wurden wieder zurückgenommen, da sie einen gravierenden Fehler in der Software enthielt. Siehe unter CS2 Updates. Mit der Version 1.3.0(1) wurde DCC von Märklin offiziell vorgestellt und freigegeben.
bulletDer SX Anschluss der CS2 wird vorerst unter dem Märklin Label keine Funktion haben, sondern wurde für die noch nicht angekündigte Trix Ausführung vorbereitet. Diese wird dann Selectrix und  DCC unterstützen. Auch das modifizierte LGB-DCC (Schrittketten-Steuerung) soll mit einer Variante bedient werden können. Die Trix/LGB Version hätte 2009 verfügbar sein sollen - wurde aber nie auf den Markt gebracht.
Stand 25.12.2008: Es ist derzeit nicht klar, ob es eine Trix-Version geben wird, oder ob alles in einer (Märklin) Version integriert sein wird.
Stand 16.5.2009: Es wird ein kostenpflichtiges Update für die CS2 (60213) geben, welches offiziell DCC unterstützt (ca. 50 € / 80 CHF), dazu Fehlerbereinigung und erweiterte Funktionen.
Ein kostenloses Update wird die Fehlerbereinigung und erweiterte Funktionen enthalten, aber ohne DCC.
Das Update ohne DCC wird wohl gegen Ende Mai 2009 erhältlich sein, mit DCC angeblich erst mit dem Erscheinen der 60214 Serie, also im Herbst 2009.
Stand 26.5.09: Das Update ist online gestellt für das Netzwerkupdate. Das voll DCC fähige Update wird gegen Ende des Jahres zusammen mit der Neuauflage der CS2 (60214) erwartet.
Weitere Infos zu den Softwareversionen siehe unten.
Stand 8.9.09: Das DCC fähige Update wird kostenlos angeboten.

Foto und Grafik: Märklin

 CS 2 Versionen

Die erste, im Jahr 2008 erschienene CS2 hatte die Artikelnummer 60213. Mit der Einführung von DCC wurde für neu ausgelieferte CS2 die Artikelnummer auf 60214 geändert. Diese Version unterscheidet sich also nicht von der ersten (60213) mit aktuellem Software-Update.

In Jahr 2011 erschien eine neue Version mit der Artikelnummer 60215. Diese liefert satte 5 A Strom ans Gleis (im Gegensatz zu den 2.8 A der Vorgängerversionen). Damit werden wohl bei kleinen und mittleren Anlage teilweise zusätzliche Booster überflüssig.
Um diesen Strom liefern zu können, hat Märklin unter der Artikelnummer 60101 neue Schaltnetzteile mit einer Leistung von 100 VA im Angebot. Damit kehrte Märklin von der Höchstgrenze von 3 A für Spielzeug ab.

Das neue, 2011 erscheinende Schaltnetzteil ist für die ebenfalls im Jahr 2011 erscheinende CS2 (60215) vorgesehen und hat eine Leistung von 100 VA.
Bei 19 VDC Ausgangsspannung also gut für die 5 A der neuen CS2.

(Foto: Märklin)

 CS 2 Updates

Die Central Station 2 lässt sich auf zwei Arten updaten:

bulletDurch eine direkte Verbindung ins Internet
bulletDurch einen USB Stick.
Hinweis: Die neuesten USB Updates für die CS2 sind nicht immer so aktuell wie die Netzwerkupdates.

Etwas undurchsichtig ist dabei, welche Version beim Online-Update aufgespielt wird. Es ist leider nicht so, dass dieselbe Version, welche zum download auf USB-Stick angeboten wird, automatisch auch für den Online-Update zur Verfügung steht. Teilweise ist das Online-Update aktueller.

Vorgehen für das Online Update

Die CS2 muss dazu mit dem Internet verbunden werden. Am einfachste geht dies, indem die CS2 mit einem Standard Netzwerkkabel direkt an einen ADSL Router (oder ähnliches) angeschlossen wird. Das Netzwerkkabel sollte vor einschalten der CS2 gesteckt sein.

Nun muss die IP Adresse konfiguriert werden. Dazu ins Menü "Setup" gehen, Konfigurieren wählen und auf  IP gehen. Falls ein DHCP Server im Netzwerk vorhanden ist, wird die Adresse automatisch vergeben. Ich musste allerdings feststellen, dass die Gateway-Adresse (hier Ziel-Adresse genannt) falsch eingetragen wurde. Falls es also nicht funktionieren sollte, oder kein DHCP Server zur Verfügung steht, kann die Adressvergabe auch manuell erfolgen. Geben Sie die Adresse, die Netzwerkmaske und die Default-Gateway Adresse (Ziel-Adresse) ein. Ein Neustart ist nicht erforderlich - im Gegenteil, bei meiner CS gehen die eingetragenen Werte bei einem Neustart verloren.

Danach kann im Setup-Menü unter CS die Position "Programm updaten" gewählt werden. Achten Sie darauf, dass zu diesem Zeitpunkt kein USB Stick gesteckt ist, da diese Vorrang hat! Leider wird weder angezeigt, welche Version nun geladen wird, noch hat man die Möglichkeit, das Update abzulehnen. So kann es durchaus sein, dass Märklin eine fehlerhafte Version vom Netz nimmt und durch ein ältere Version ersetzt. In diesem Fall erfolgt bei der CS2 ein downgrading, d.h. man hat anschliessend eine ältere Version drauf. Dies ist ärgerlich, zumal die fehlerhaften Versionen nicht zwingend alle Benutzer betreffen.

Es ist leider nicht möglich, ein Online-Update auf einen USB-Stick zu übertragen. Die Backup-Funktion der CS2 sichert nur die vom Benutzer eingegebenen Daten, wie Lokliste, Weichen, Layout usw.

Vorgehen beim Update mittels USB Stick

Das Update mit Hilfe eines USB Sticks ist sehr einfach durchzuführen. Dazu wird die neue Programmversion von der Märklin Downloadseite herunterladen und auf einen USB Stick ins Hauptverzeichnis kopieren. Es müssen die beiden Dateien cs2update.tgz und cs2update.md5 vorhanden sein.

Hinweis: Die neuesten USB Updates für die CS2 sind nicht immer so aktuell wie die Netzwerkupdates.

 Programm-Versionen der CS2

Wie bei Software üblich, wird die Version in Form einer Zahlenreihe angegeben.
Derzeit aktuell ist die Version 4.1.0 (3).

Neben dem eigentlichen Programm, welches die gesamte Benutzeroberfläche beinhaltet (GUI, Graphical User Interface - grafische Benutzeroberfläche) ist auch die Version des Gleisformatprozessors - kurz GFP - von Interesse. Dieser ist zuständig für die Generierung des Bahnstromsignals und wird deshalb auch auf eventuell angeschlossene Booster 60173/60174 übertragen.
(Die "alten" Booster wie der 6017 haben keine Software und werden deshalb nicht geändert.)
Derzeit aktuell ist die Version 3.27.

Aktuelle Version:

GUI Version 4.1.0 (3)

 

Ältere Versionen:

GUI Version 3.8.1 (11)

bulletWeitere Spielewelt-Fahrpulte hinzugefügt
bulletLok Beispiel Grundbild
bullet7 Dampf Öl
bullet17 Eit1999 drg
bullet21 Dm3
bullet25 Serie1200 blau
bullet29 Koploper
 
bulletZuordnung der Funktionsicons auf dynamische Zuordnung umgestellt
bulletFunktionsicons zusammengeführt zwischen Spielewelt und CS2-GUI
bulletNur noch fahrende Loks werden in den Lokzyklus aufgenommen wenn "Loks automatisch anfahren" gewählt ist
bulletAuswahl der Lokicons umgestellt für schnellere Anzeige um mehr Lokicons in der CS2 zu erlauben
bulletFehlerkorrektur zum Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Seriennummern (wegen 3.7 USB-Update)
bulletUpdatepakete system und kernel korrigiert, so dass sie auf jedem Gerät abgeschlossen werden können
bulletImportpaket nach vorne geschoben um "evergreen" sichtbar zu halten

Daneben konnte festgestellt werden, dass es wieder möglich ist, Lokbilder via Webinterface zu laden.
 

GUI Version 3.7.0 (7)

bulletWeitere Spielewelt-Fahrpulte hinzugefügt
bulletLok Beispiel Grundbild
bullet6 BR 111
bullet9 Re 4/4
bullet13 BR 144
bulletFür schweizer Loks Vertauschung der Fahrregler wegen Linksverkehr im Setup ermöglicht
bulletBisherige Spielewelt-Fahrpulte überarbeitet
bulletLok Beispiel Grundbild
bullet1 Elektro
bullet2 Diesel
bullet3 Dampf
bulletSifa-taste kann jetzt deaktiviert werden
bulletNeue Firmwareversionen für mSD und mLD
bulletBetatest-Update wieder integriert, verwaistes Updatepaket gelöscht
bulletImport von Lokbildern (icons) wieder ermöglicht
bulletImport erweitert auf Hintergrundbilder
bulletVersehentliches Update von connect6021 wird jetzt sicher verhindert
bulletTimeout beim Magnetartikel-programmieren angepasst
bulletkleine Fehlerkorrekturen des USB-Updaters
bulletKorrekte Anzeige der Dil-Schalter in der Konfiguration des Keyboard wieder hergestellt
bulletTimeout beim Magnetartikel-CVs auf 15 Sekunden hochgesetzt

GUI Version 3.6.2 (2)

bulletSpielewelt
bulletEine Modellbahnzeit mit einstellbarem Faktor ermöglicht das Fahren nach schriftlichen Fahrplänen. Diese Zeit wird über alle angeschlossenen Geräte synchron gehalten
bulletIn Verbindung mit der Modellzeit ist es möglich Fahrpläne in der CS2 zu erstellen und im Fahrpult (contol) anzuzeigen. Solche Fahrpläne können auch in Spielewelt-Fahrpult angezeigt werden
bulletHilfeseiten innerhalb der CS2
bulletKeyboard
bulletSetup
bulletCS2, Info, Audio, Version
bulletMemory (Fahrstrassen und Fahrpläne)
bulletIm Zusammenhang mit der Modellzeit ist es möglich Fahrpläne mit Modellzeit und Bahnhofsnamen zu erstellen die im Spielewelt-Fahrpult oder im normalen Fahrpult zeilenweise erscheinen sobald die entsprechende Modellzeit erreicht wird
bulletFahrstrassen können jetzt auch in die Konfigiuration einer Lok aufgenommen werden. Dabei werden nicht von der Lok genutzte Funktionstasten mit einer Fahrstrasse belegt
bulletAusser Magnetartikeln, Fahrstrassen und Lokfunktionen können jetzt auch Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungswechsel für eine Lok in Fahrstrassen aufgenommen werden.
bulletJeder Befehl in einer Fahrstrasse hat jetzt eine zugeordnete Zeit, die nach dem Befehl verstreicht, bevor der nächste Befehl ausgeführt wird. Diese Zeit wird bei der Aufnahme automatisch mitgeschrieben, und kann manuell geändert werden.
bulletSetup
bulletAudio macht nur Sinn, wenn an der CS2 ein Lautsprecher angeschlossen ist, und ein USB-Stick eingesteckt ist

Update GFP 2.31

bulletBug Fix: DCC read Konfig verbessert
bulletFeature: DCC read-dynamikSchwelle angepasst und Abklingen abwarten für LGB MZS Weichen-Decoder
bulletBug Fix: mfx + DCC Bitzeiten mit Stretching versehen. Das hilft gegen das Ruckeln alter Spur1-MM-Decoder 6095 (aktivierbar über setup-Info-konfig 6095-Mixmode (norm oder wide))
bulletBug_Fix: Richtige Übergabe der Lokrichtung an den PC auch wenn die Lok noch nicht gefahren wurde

GUI Version 3.5.6 (16)

Lange erwartet - jetzt da!
Die Version 3.5.6 (16) bringt viele Verbesserungen, welche von den Benutzern schon seit längerem gewünscht wurden. Hier die Übersicht der Änderungen:

bulletSetup
bulletHintergrund
bulletDer Hintergrund der CS2 kann in verschiedenen Farben gewählt werden
bulletEine Auswahl von Landschaftsbildern kann als Hintergrund eingeblendet werden
bulletIm Nachtmodus sind die Bedienelemente im keyboard und layout deutlich dunkler gehalten um den Modellbahnbetrieb bei Nacht weniger zu stören
bulletAudio
bulletSetup-Seite mit Audiofunktionen
bulletNetzwerk
bulletDHCP verbessert. DHCP wird erneut gestartet, wenn die Einstellungen im Netzwerkdialog verändert werden
bulletMemory (Fahrstrassen und Fahrpläne)
bulletFahrstrassen sind jetzt besser editierbar. Jedes einzelne Element in der Fahrstrasse kann durch einen langen Druck auf das Element editiert werden
bulletEs gibt jetzt eine rote Einfügemarke, die Anzeigt wo neu aufgenommene Befehle in die Fahrstrasse eingefügt werden
bulletElemente in der Fahrstrasse können markiert (blauer Rahmen) und dann gemeinsam gelöscht werden
bulletDer breite Scrollbalken wurde an den unteren und oberen Rand verbannt
bulletJedes Element enthält jetzt eine Zeit-Komponente, so dass Fahrstrassen nahezu in Echtzeit abgearbeitet werden können
bulletKeyboard (Weichen und Signale)
bulletÄnderungen im Layout des keyboard
bulletVerbesserte Unterstützung der Decoder m83 und m84
bulletControl (Fahrpult und Lokauswahl)
bulletLokauswahl verkleinert von 30 auf 25 Loks
bulletFarbe der Lokauswahl von Blau auf Grau umgestellt, da das keine Konfigurationsdialog ist
bulletDie Lokauswahl kann jetzt direkt zum Fahren von Loks genutzt werden. Dabei werden die Funktionen der Lok am rechten Bildschirmrand eingeblendet. Mechanisch bleiben jedoch die Bedienelemente der jeweiligen Seite aktiv. Mit einem Knopf kann der rechte oder linke Drehregler zugewiesen werden.
bulletAus der Lokauswahl heraus können verlorene mfx-Loks gesucht werden. (über den Knopf [+])
bulletAus der Lokauswahl kann in ein Fahrpult mit numerischer Lokauswahl (ähnlich 6021) gewechselt werden. Hier können Loks in den Protokollen MM, DCC und mfx direkt über ihre Adresse angesprochen werden. Ist keine passende Lok vorhanden, so wird ein passender Datensatz vorübergehend erzeugt und die Lok ist sofort steuerbar
bulletFunktionsicons für Lok-Funktionen erweitert
bulletLayout
bulletVerschieben des layouts ist jetzt im Setup abschaltbar
Dies war lange Zeit ein Wunsch vieler Benutzer
 
Loks können nun ganz einfach über die Adresse angewählt werden. Ist keine Lok mit der entsprechenden Adresse in der CS2 erfasst, wird dies automatisch temporär erzeugt. Die Lokauswahl ist somit sehr schnell - wie bei der alten Control Unit 6021. Einen Haken gibt es allerdings: Ist eine Lok mit dieser Adresse bereits vorhanden, wird diese ausgewählt - mit den entsprechenden Funktionen. Andere Funktionen (z.B.F2) werden dann nicht angezeigt und können somit nicht direkt geschaltet werden. Der Hintergrund kann nun angepasst werden.
Statt Standard schwarz können nun vorgegebene Bilder hinterlegt werden...
... und das sieht dann so aus.
Meine CS2 ist damit allerdings hoffnungslos überfordert.
Selbst die Stopp-Taste reagiert nur mir einer Verzögerung von rund 5 bis 10 Sekunden, wenn ein Hintergrundbild aktiv ist.
Mit blauem statt schwarzem Hintergrund funktioniert es aber sehr gut. In der Lokauswahl lassen sich die Loks nun direkt steuern.
Dabei kann sogar der Regler (links/rechts) ausgewählt werden.
Sounds lassen sich direkt abspielen.

GUI Version 3.0.1 (1)

Einige Fehlerkorrekturen für die Version 3.0.0:

bulletSchaltfolgen im keyboard während STOP unterdrücken
bulletUnvollständig angemeldete Geister-Loks still löschen
bulletUnvollständige Meldungen von Android-App still ignorieren

GUI Version 3.0.0 (Spielwarenmesse 2013)

Mit der Version 3.0.0 führt Märklin die grafischen Führerstände auf der CS2 ein. Neu ist auch eine Weltneuheit: der virtuelle Betriebsstoffvorrat: Dieser wird - je nach Einstellung der Lok in der CS2 - während der Fahrt verbraucht und muss  nachgefüllt werden. Es gibt dabei vier verschiedene "Schwierigkeitsstufen":

bulletStandard: die Lok berücksichtigt den Betriebsstoffverbrauch nicht (wie bei bisherigen Loks)
bulletHalbprofi: der Verbrauch der Betriebsstoffe ist aktiviert und wird an der CS2 angezeigt und kann hier auch "nachgeladen" werden.
bulletProfi: hier ist der virtuelle Führerstand aktiviert.
bulletSpezialist: der virtuelle Führerstand aktiviert. Benötigt Rückmeldekontakte an der Anlage, da die Lok zu einem bestimmten Ort geführt werden muss, um die Betriebsstoffe nachzuladen.
 
Führerstand Elektrolok Führerstand Diesellok Führerstand Dampflok

Bilder: Märklin (Neuheitenprospekt 2013)

Zudem wird bei den Loks die virtuelle Menge der Betriebsmittel wie Sand, Dieselöl, Kohle und Wasser in den Lokdecodern abgespeichert. Die Betriebsmittel werden bei der Fahrt laufend - je nach Betriebszustand und Einstellung in der CS2 - verbraucht. Gehen die Betriebsmittel zur Neige, muss die Lok Betriebsmittel nachfüllen. Für die neuen Führerstände und die virtuellen Betriebsmittel sind allerdings Loks mit den neuen mfx+ Decoder erforderlich.
Und so sieht das Logo der neuen Decoder aus:    

Die CS2 mit dem virtuellen Führerstand einer Diesellok:

Bild: Märklin (Neuheitenprospekt 2013)

Weitere Infos finden Sie im Märklin Neuheitenprospekt 2013 auf der Märklin Homepage.

Changelog der Version 3.0.0(0)

bulletSpielewelt
bulletUmfangreiche Erweiterungen um die neuen Loks mit Spielewelt-Decoder zu unterstützen.
Der grösste Teil dieser Erweiterungen wird nur sichtbar, wenn eine Lok mit Spielewelt-Decoder (mfx+) an der CS2 angemeldet ist
bulletGrafisches Fahrpult:
   für Elektroloks mit Verbrauchsanzeige Sand
   für Dieselloks mit Verbrauchsanzeige Sand und Diesel
   für Dampfloks mit Verbrauchsanzeige Sand, Kohle und Wasser
bulletzusätzliche Rückmeldekontakte im Gleisbild zur Festlegung der Tankstellen für den Spielewelt-Betrieb (optional)
bulletzusätzliche Funktionsicons für mit der Spielewelt neu eingeführte Sounds und Funktionen in den Loks
bulletzusätzliche Einstellmöglichkeiten im mfx-CV-Bereich für Betriebsmittel und Verbrauch
 
bulletS88+Computer
bulletFehlerkorrektur im S88-Polling (für Version 2.2.0)

Update 2.2.0 (1)

Im Dezember 2012 wurde die GUI Version 2.2.0 (1)  von Märklin online zum Update eingestellt.
Die Änderungen betreffen vor allem die S88 Bearbeitung sowie die Märklin Sounddecoder. Daneben wurde der GFP (Gleisformat-Prozessor) auf 2.1 upgedatet. Die MS2 bleibt auf der Version 1.81.

Im Change-Log sind Änderungen von verschiedenen, nicht öffentliche verfügbaren Versionen aufgeführt (z.B. v2.1.5 vom Mai 2012), weshalb es nicht eindeutig ersichtlich ist, welche dieser Änderungen tatsächlich in die Version 2.2.0 (1) eingeflossen sind. Zudem stimmt der CS2 Changelog nicht mit dem über das Web-Interface der CS2 ersichtliche Changelog überein.

Hier die Änderungen im Einzelnen:

bulletLayout
bulletRotation der DKW im Gleisbild erweitert von 2 auf 4.
bulletImport von Layouts vorbereitet.
bulletS88-Anzeige im Layout optimiert und beschleunigt.
bulletNetzwerk
bulletFehler im Gateway behoben (Verbindungsabbrüche nach dem Einschlafen der App)
bulletMemory
bulletProblem beim Slave bei Fahrstrassen ohne S88-Kontakt beseitigt.
bulletFunktionsstörungen im Master/Slave Betrieb des Memory beseitigt.
bulletUnzutreffende Automatisierungsmeldungen am CAN beseitigt.
bulletFahrstrassen erweitert um zweiten S88-Kontakt, der beim Start der Fahrstrasse abgefragt werden kann.
bulletAbsicherung der Schaltbefehle in Fahrstrassen verbessert, indem immer auf die Antworten des GFP gewartet wird.
bulletSound-Decoder
bulletMountscripte für USB-Stick überarbeitet, da ein USB-Stick für alle folgenden Funktionen erforderlich ist.
bulletNetzwerkupdate für Sounddateien eingebaut.
bulletProgramm zum zusammenstellen von Sounds in der CS2 bereitgestellt.
bulletSoundbibliothek für die CS2 über Netzwerkupdate bereitgestellt.
bulletS88
bulletNach dem Einschalten der CS2 werden jetzt auch bei mehr als acht S88 Modulen alle belegten Kontakte richtig dargestellt.
bulletS88-Event Doppelmeldungen am CAN-Bus behoben.
bulletBisher nicht implementierte CAN-Meldungen zur Abfrage einzelner S88-Kontakte erstmals implementiert.
bulletS88-Polling als Kompatibilitätsmodus für alte Programme überprüft und Pufferung angepasst.
bulletS88-Meldungen weiter optimiert und beschleunigt.
bulletHilfedateien überarbeitet
bulletHilfe zum zweiten S88-Kontakt bei Fahrstrassen hinzugefügt.

Update GFP 2.1

Zusammen mit dem GUI Update auf 2.2.0 (1) vom Dezember 2012 ist die GFP Version 2.1 ausgeliefert worden.
 
bulletBug Fix: Schaltzeiten für Magnetartikel genauer beachtet
bulletBug Fix: mfx Lokanmeldung verbessert bei hohem Stromverbrauch
 

Update 2.0.1 (0)

Im Dezember 2011 wurde die GUI Version 2.0.1 von Märklin online zum Update eingestellt.
Als wichtigste Neuerung können jetzt die neuen Märklin eigene Sounddecoder mit neuen Soundprojekten - welche ebenfalls online bereitgestellt wurden - versehen werden. Mit an der CS2 angeschlossene Aktivlautsprecher können die Sounds auch angehört werden.

Auf dieser Seite der Märklin Homepage sind die Sounds aufgelistet und können ebenfalls angehört werden.

Hier die Änderungen im Einzelnen:

bulletMS2 Update auf Version 1.81 (Details siehe unten)
bulletSounds für Nachrüstdecoder mSD
bullet20 neue Soundprojekte bereitgestellt und für CS2 verfügbar gemacht
bulletHilfe zum Decoder-Soundupdate eingefügt
bulletVorhörmöglichkeit der Sounds an der CS2 freigeschaltet. Hierzu müssen jedoch Aktivboxen an die CS2 angeschlossen werden

Update GFP 2.0

Zusammen mit dem GUI Update auf 2.0.1 ist die GFP Version 2.0 ausgeliefert worden.

bulletFeature: Stabile und freigegebene Version für Decoder Updates
bulletBug Fix: DCC Lichtbitbehandlung bei langen Adressen korrigiert

Update GFP 1.39

bulletFeature: Updaten der Firmware von Lokdecodern mLD und mSD auf dem Programmiergleis
bulletFeature: Einspielen von alternativen Soundprojekten in mSD-Decoder
bulletBug Fix: DCC-Read und DCC-Write verbessert

Update 1.6.4 (3)

Am 15. September 2011 wurde das Update 1.6.4 online gestellt.
Hinweis: Die Online Update-Version setzt einen Internet Zugang der CS2 voraus.

Hier die Änderungen im Einzelnen:

Verbesserte Leistung bei S88-Rückmeldungen:

bulletEinstellbarer Takt für das Einlesen der S88
bulletkeine Beeinträchtigung der Rückmeldungen durch interne Speichervorgänge
bulletneue S88-Event Schnittstelle für PC-Anbindung
bulletbeschleunigte Abarbeitung der S88 Events im Vergleich zum bisherigen Polling
bulletJetzt können auch im Master/Slave Betrieb die S88-Kontakte aller Geräte verwendet werden:
bulletin Gleisbildern im layout
bulletin Fahrstrassen im memory
bulletin Programmen vom PC aus (sobald das vom jeweiligen Programm angeboten wird)

Verbesserungen im Layout

bulletVerbesserung zur Anpassung an das iPad.
bulletDas Layout kann nun grösser erstellt und gescrollt werden.
bulletGleisbildseiten werden jetzt getrennt gespeichert, damit sind Änderungen zwischen den Geräten schneller austauschbar.
bulletBeim erstellen von neuen Seiten kann jetzt eine Kopie einer vorhandenen Seite erstellt werden.
bulletMit dem Linien-Werkzeug können nun im Gleisbildeditor gerade und schräge Linien am Stück erstellt werden. Dazu wird der Stift aufgesetzt und in irgendeine Richtung gezogen.
bulletEine rote Hilfslinie zeigt an, welche Linie erzeugt werden wird. Erst beim Loslassen wird die Linie erstellt
Wenn die rote Hilfslinie vorhandene Linien schneidet, werden passende Gleiselemente wie Weichen, Kreuzungen etc eingefügt.
bulletEs gibt ein zusätzliches Werkzeug zum bewegen von bereits definierten Elementen des Gleisbilds. Wenn dieses Werkzeug gewählt ist, können Weichen, Signale und andere Elemente mit dem Stift direkt verschoben werden (Drag & Drop).
bulletIm Gleisbild können jetzt auch Fahrstrassentasten eingefügt werden. Diese Tasten sind mit einer Fahrstrasse in einer beliebigen CS2 verbunden, und zeigen den Fahrstrassenzustand live an.

Sonstiges

bulletBetätigte Knöpfe in der GUI erhalten jetzt einen blauen Rahmen, bis die entsprechende Aktion abgeschlossen ist. Dies ist eine sehr schöne Funktion, da man nun eine Rückmeldung bekommt, dass der Befehl angenommen wurde.
bulletDas Laden der Lokliste wurde beschleunigt, was insbesondere bei mehr als 100 Loks einen schnelleren Start des Gerätes bewirkt. Die Lokliste wird tatsächlich schneller geladen. Es dauert m.M.n. aber immer noch zu lange.
bulletDie Dynamisierung der Drehgeber wurde verfeinert.
bulletWenn der Drehgeber bei Fahrstufe 0 zurückrastet, wird jetzt trotzdem 0 an die Lok gesendet und nicht 1.
bulletDie Protokolle mfx, DCC und MM2 können jetzt einzeln ausgeschaltet werden (siehe Bild unten). Das mag für den Betrieb mancher älterer oder "empfindlicher" Decoder Vorteile bringen, wird aber nicht generell empfohlen.
bulletEine angeschlossene MS2 kann beim CS2 Update ebenfalls upgedatet werden. Die aktuelle Version für die MS2 ist dann 1.68. Update der MS2 auf V1.68 ist im Update der CS2 enthalten.
bulletCAN-Dokumentation über CS2-Webserver abrufbar.
Das Gleisformat lässt sich nun auswählen. Neu ist auch die Auswahl des Trafos.

Update GFP 1.38

Dieses Update ist im CS2 Update 1.6.4(3) enthalten.

bulletVereinigung von V1.36 und 1.37 für beide HW-Plattformen
bulletAbschalten von Gleisprotokollen realisiert
bulletFehler in CAN-Treiber behoben, welcher zu inkorrekten Bestätigungsmeldungen führte

 

Update 1.5.2(1)

Am 1. Feb 2011 wurde das Update 1.5.2 online gestellt.
Die augenfälligsten Änderungen sind im Bereich Netzwerkanbindung und CAN zu finden. So ist es nun möglich, bei fester IP Vergabe einen DNS-Server einzutragen. Einige der Änderungen sind für die Mobile Station App durchgeführt worden.
Weitere Änderungen betreffen die S88 Behandlung.

Die IP Konfigurationsseite lässt nun mehr Angaben zu. CAN Einstellungen im Konfigurationsmenü.

Update GFP 1.36

Mit diesem Update von ende November 2010 wurde der Gleisformatprozessor auf die Version 1.36 gebracht.

Update GFP 1.35

Mit diesem Update von ende Oktober 2010 wurde der Gleisformatprozessor auf die Version 1.35 gebracht.
Mit diesem werden nun Loks unter Motorola Format mit 27 Fahrstufen angesteuert, sofern der Decoder dies unterstützt (Zwischenstufen).
Daneben wurde das Abschaltverhalten der CS2 bei Kurzschluss und Überlast verbessert.

Update 1.4.0 (1)

Am 30. September 2010 wurde das Update 1.4.0(1) online verfügbar gemacht.
Mit diesem ist das lange erwartete Funktionsmapping für mfx / M4 Decoder nun auch auf der CS2 verfügbar. Weitere Änderungen sind:

bulletScreenshot und Online-Hilfe nun via PC möglich (im Browser die IP der CS2 eingeben)
bulletAnzeige der Geschwindigkeit in % Vmax in der Balkendarstellung
 
Über einen Web-Browser auf einem PC lassen sich Screenshots durchführen. Daneben ist auch die Online-Hilfe verfügbar.
 
Der Geschwindigkeitsbalken lässt sich über den Touchscreen oder mit der Maus bedienen. Eine kleine Zahl zeigt den Prozentwert der Höchstgeschwindigkeit an.
 
bulletÄnderung vieler Decoderparameter bei mfx möglich
bulletSicherung der Decoderparameter in eine Datei möglich
bulletGeschwindigkeits-Kennlinien veränderbar (linear, exponentiell, progressiv, frei etc.)
 
In das Menü gelangt man durch "Lok bearbeiten" (Schraubenschlüssel) und anschliessend auf CV-Zugriff.
Der Warnhinweis sollte ernst genommen werden.
 
Die Konfiguration der (programmierbaren) Decoder lässt kaum Wünsche offen.
Die Motorkennlinie gehört zu den herausragendsten Einstellmöglichkeiten im Decoder CV Menü.
 
Das Funktionsmapping ist ebenfalls über den Knopf CV-Zugriff erreichbar, da es sich beim Funktionsmapping um Einstellungen im Decoder handelt.
Hinweis: S=Stand, F=Fahrt
 
bulletviele weitere Detail-Änderungen und Performanceverbesserungen
bulletzusätzliche Symbole im Keyboard
bulletUpdate der Mobile Station auf die Version 1.4
 
Im Keyboard stehen weitere Symbole zur Verfügung

 

Update 1.3.0 (1)

Am 13. Januar 2010 wurde das Update 1.3.0(1) mit GFP Version 1.24 von Märklin freigegeben.
Diese Version verbessert vor allem die Verbindung der CS2 mit weiteren Steuergeräten, wie weitere CS2 oder mit der Märklin Control Unit 6021, welche über den seit kurzem erhältlichen connect6021 (Artikelnummer 60128) eingebunden werden kann. So werden bei letzterem die verbundenen Loks nun dauerhaft abgespeichert.
Auch die Verbindung zur CS1 wurde mit diesem Update berücksichtigt. Diese kann nun über das Netzwerkkabel verbunden und ausgewählte Daten zwischen den Geräten ausgetauscht werden.
Achtung: Die Verbindung klappt nur von der CS2 zu einer CS1 ohne den ESU Update (CS1 reloaded), d.h. bis einschliesslich Version 2.0.4.

Die DKW mit zwei Antrieben kann ab jetzt im Keyboard und Layout eingesetzt werden.

Menü-Seite Connect CS1 DKW mit zwei Antrieben werden nun ebenfalls unterstützt.

Update 1.2.5 (1)

Am 14. September 2009 wurde das kostenlose Update 1.2.5 (1) von Märklin online gestellt, welches die erste Serie der CS2  (Artikel 60213) auf den Softwarestand der zweiten Serie CS2 (Artikel 60214) bringt und nun offiziell DCC unterstützt. Mit dieser Version können nun auch - neben MM2 und MFX - DCC Loks sowie DCC Weichendecoder gesteuert werden, entgegen früheren DCC Versionen wird dies nun von Märklin aktiv beworben und unterstützt. DCC Loks können also wieder direkt angelegt werden, ohne den Umweg über eine Lokkarte.

Wesentliche funktionelle Neuerungen gegenüber der Version 1.1.3 (0) sind sonst nicht enthalten. Es wurde allerdings ein Fehler im Layout korrigiert.
Eine weitere Fehlerkorrektur fand in der Ansteuerung der Booster statt: Bisher haben die Booster der 6015 und 6017 Klasse den Dienst versagt, wenn beim Start der CS2 eine MFX oder DCC Lok angewählt war. Man musste also vor Herunterfahren auf beiden Reglern eine Lok mit MM Dekoder anwählen.
Dieses Problem ist nun behoben.

Dafür, dass dieses Update mit voller DCC-Funktionalität allen CS2 Anwendern kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, verdient Märklin ein grosses Dankeschön.

Update 1.1.3 (0)

Am 26. Mai 2009 wurde das lange erwartete Update von Märklin online gestellt.
Es war die Version 1.1.3 (0).
Diese bringt nicht nur die in der Version 1.0.7 bekannten Erweiterungen jetzt in einem stabilen Betrieb, sondern gleich reihenweise Neuerungen und Ergänzungen.

Als Beispiel ist die neue Lokliste, welche mit den bisherigen Einschränkungen aufräumt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Vorhandene DCC Loks sind weiterhin unter DCC lauffähig. Es lassen sich aber über das Menü keine neuen DCC Loks anlegen. Hier kann man sich aber eines Tricks behelfen: Legen Sie am besten vor dem Update eine DCC Lok an und speichern diese auf einer Lokkarte (Chipkarte). Diese kann dann sozusagen als Vorlage für weitere Loks verwendet werden. Zum anlegen einer neuen Lok also einfach die Karte einschieben, und die Lok anschliessend umbenennen und die anderen Konfigurationen vornehmen.

Update 1.0.7(x)

Die letzten Versionen 1.0.7(x), welche auch DCC unterstützen, sind wieder vom Netz genommen worden, da diese fehlerbehaftet waren. Eine zeitlang war deshalb wieder "nur" die 1.0.5 Version verfügbar.

Am 8.1.2009 war die Version 1.0.7(3) wieder online und konnte durch den Online-Update installiert werden. Da diese Version aber Probleme mit angeschlossenen 60173 Boostern verursachte, wurde sie bereits am darauf folgenden Tag vom Netz entfernt, wodurch wieder die Version 1.0.5(3) aktuell war. Der Fehler der ursprünglichen 1.0.7 Version war, dass die CS2 keinen Kurzschluss erkannte.

Hier noch der Changelog der Version 1.0.7(3), mit GFP 1.16 vom Januar 2009:
- Höherer Schaltstrom für Magnetartikel ermöglicht
- Abschaltverhalten der Magnetartikel verbessert
- Verbessertes Abschaltverhalten der CS2 bei hohem Stromverbrauch oder Kurzschluss
- Verbessertes Abschaltverhalten des Programmiergleises.

 

 Eigene Lokbilder hochladen

Eines der Vorteile der Central Station 2 ist die Möglichkeit, den Loks echte Bilder zuzuordnen, im Gegensatz zu den Symbolen bei der CS1. Märklin liefert die CS2 auch bereits mit einigen Bildern aus. Nun gibt es aber so viele unterschiedliche Loks, dass unmöglich alle bereits enthalten sein können. Aus diesem Grund ist es schön, dass der Benutzer eigene Bilder der Liste hinzufügen und den Loks zuordnen kann. Damit dies funktioniert, muss mindestens die (jetzt nicht mehr vorhandene) Version 1.0.7(3) oder höher auf der CS2 geladen sein.

Zuerst müssen die Bilder erstellt werden. Diese müssen eine Grösse von maximal 128 x 48 Pixel haben und müssen im PNG Format abgespeichert werden. Damit die Bilder auf der CS2 ein gleiches Aussehen haben wie die bereits vorhandenen Bilder, sollte der Hintergrund transparent sein. Es ist zudem von grossem Vorteil, wenn die Bilder nicht grösser sind als etwa drei bis vier Kilobyte, da sie sonst nicht auf die Lokkarten passen. Dies erreicht man beispielsweise durch die Reduzierung der Farben auf 256, was für die Darstellung dieser kleinen Bilder durchaus ausreicht.

Anschliessend müssen die Bilder in ein Verzeichnis mit Namen icons auf einem USB Stick kopiert werden. Erstellen Sie also das Verzeichnis icons auf dem USB Stick und kopieren sie alle neuen Bilder hinein. Stecken Sie den USB Stick in die entsprechende Buchse an der CS2 und führen sie ein Update durch. Achten Sie aber darauf, dass die CS2 nicht mit dem Netzwerk verbunden ist und keine Programmupdates auf dem USB Stick vorhanden sind.

Einige Lokbilder (mittlerweile mehr als 600) für die CS2 zum Download finden Sie auf der Seite Lokbilder.

 Anschlüsse der neuen Central Station CS2

Vorne am Gerät  
2 x MS 2 Mini-DIN Anschlüsse für Mobil Station, direkt, ohne Adapterkabel anschliessbar.
Hinten an Gerät  
Power Einspeisung von Netzteil, 4-poliger Mini-DIN Power Stecker
Bahnstrom Gleisanschluss, 2-poliger Stecker mit Schraubanschlüsse
Programmiergleis Programmiergleisanschluss, 2-poliger Stecker mit Schraubanschlüsse
Aux  
60173 Anschluss für neuen Booster 60173
USB Anschluss für Tastatur, Maus und USB Speicher-Stick
Sx Selectrix, bei der Märklin Ausführung zurzeit ohne Funktion
Märklin Bus  
Terminal Bus Mini-DIN Anschluss für Terminal 60125
Ethernet Anschluss an ein PC Netzwerk oder mit Cross-over Kabel an einen PC
Kopfhörer Aktiv-Lautsprecher oder Kopfhörer, 3.5 mm Klinkenstecker
2 x Kartenleser Für 8kB Speicherchipkarten. Speicherung der Lokdaten jeweils einer Lok.
Unten  
S88 6 pol. Anschluss für Rückmeldebausteine S88
Booster 5 pol. Anschluss für Booster 6015, 6017 sowie kompatible Booster

S88 Testbildschirm

Um die Funktion aller S88 Kontakte zu überprüfen, empfiehlt es sich, diese zusammengefasst auf einer Layout-Bildschirmseite einzugeben. So hat man jederzeit eine Übersicht über die geschalteten Kontakte.

So könnte ein S88 Übersichtsfenster aussehen. Module 4 und 5 sind im Bild noch nicht fertig dargestellt.

 Wünsche und Mängel an der Central Station 2

Stand: 1.10.2010

Bedienung allgemein

bulletDie Lok-Taste ist praktisch nutzlos, da die weitere Auswahl im Menü nur über Touchscreen oder Maus möglich ist. Die Lokauswahl sollte unbedingt mit den Drehreglern möglich sein.

Control

bulletMfx Loks fahren los, wenn eine nicht-mfx Lok mit derselben MM2 Adresse angewählt wird. Erst wenn die mfx Lok einmal angewählt wurde, ist dieser Effekt bei der entsprechenden Lok weg (dann bewegt sich die Lok nur noch kurz ein paar cm).
bulletLoks tauschen zwischen den Reglern (links/rechts) nicht möglich.
bulletEs besteht keine Möglichkeit, die Anzeige in Fahrstufen darzustellen (nur km/h) oder die aktuell angewählte Fahrstufe anzuzeigen. Schön wäre hier die Möglichkeit, die gewählte Fahrstufe zusätzlich als kleine Zahl einzublenden, konfigurierbar über Setup.
bulletFalls eine Lok mit einer Märklin Motorola Adresse und eine Lok mit gleicher DCC Adresse konfiguriert sind, versucht die CS2 offenbar beide Protokolle gleichzeitig auszugeben. Dies führt zu einem seltsamen Verhalten der betreffenden Loks, falls diese Multiprotokoll-Dekoder besitzen.

Layout

bulletVerschieben einzelner Symbole oder Bereiche nicht möglich.

Keyboard

bulletDrehscheibensteuerung grafisch eher bescheiden.

Allgemein

bulletEs sind keine 128 Fahrstufen anwählbar. Nur jeder zweite Impuls des Drehreglers wird als Fahrstufe weitergegeben. Somit halbiert sich die Anzahl der Fahrstufen im mfx- und DCC-Betrieb um die Hälfte. Märklin Motorola Format (MM2) ist davon nicht betroffen.
bulletHintergrundbeleuchtung sollte ausgeschaltet werden, nachdem die CS2 heruntergefahren ist.
bulletDie Dokumentation ist sehr oberflächlich. Wichtige technische Punkte werden nicht angesprochen.
Es fehlt ein Referenz-Handbuch.
Die Online-Hilfe ist dagegen gut, geht aber ebenfalls nicht auf technisches ein, sondern hauptsächlich auf die Bedienung (was ja auch Sinn der Online-Hilfe ist).
bulletDie Datenbank der Mobile Station 1 (60652) wird nicht aktualisiert, wenn dieses Gerät an der Central Station 60213 angeschlossen wird. Die neueste Version der Datenbank für die Mobile Station 1 kann nur durch Anschluss an die Central Station 60212 (= CS1) mit der Softwareversion 2.04 bzw. 3.0.1 von ESU aufgespielt werden.
bulletDatum und Uhrzeit kann nicht eingegeben werden. Keine Echtzeituhr vorhanden? Beim Backup der Daten haben deshalb alle Dateien 01.01.2029 00:00.
bulletEingabe/Sortierung der Loks nach bevorzugten Loks nicht möglich.
bulletBei Online-Updates wird die (neue) Versionsnummer nicht angezeigt. Man bekommt ohne weitere Bestätigung die derzeit verfügbare Version aufgespielt. Welche das ist, ist aber nicht ersichtlich. Dadurch kann es auch mal ein Downgrade geben.
bulletBeim Umschalten der Fahrtrichtung bei Fahrt wird teilweise auch gleich die selbe Geschwindigkeit in der entgegengesetzten Fahrtrichtung angewählt (anstatt Null). (Ist mittlerweile verbessert, liegt wohl am Prellen der Drehregler.)
bulletTeilweise wird ein Befehl ausgeführt, wenn sich der Mauszeiger darauf befindet - ohne das der Benutzer darauf geklickt hat. Beispiel dafür sind Weichenstellungen im Layout. Workaround: Mauszeiger immer an den Bildschirmrand stellen.

Hinweis zum Betrieb mit DCC

Der gemischte Betrieb mit MM2, mfx und DCC funktioniert seit der Version 1.0.7(3) problemlos, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. Die wichtigste davon ist: es dürfen keine Loks mit gleicher Adresse und unterschiedlichem Protokoll angelegt werden. Ist als Beispiel eine Lok mit der Adresse 3 mit dem MM2 Format angelegt, darf keine Lok im DCC Format mit der Adresse 3 angelegt werden. Die CS2 versucht sonst, beim steuern einer dieser Loks gleich beide Protokolle mit der gleichen Adresse zu erzeugen. Multiprotokoll-Decoder kommen aber damit nicht klar. Die Folge ist ein stottern der Lok - eventuell nur in einer Fahrtrichtung - und wildes ein- und ausschalten der Fahrtlichter.

Es kann also sinnvoll sein, allen Loks mit DCC Decodern grundsätzlich lange Adressen zu geben, um diesen Fall auszuschliessen.

Anschlusskabel der CS2

Die beiden Gleisanschlusskabel, welche der CS2 beiliegen (Bahnstrom und Programmiergleis) sind mit Flachsteckern für das C-Gleis ausgerüstet. Die Anschlusslaschen dieser Gleise sind jedoch nicht für Standard-Flachstecker geeignet, da die Laschen zu dünn sind, die Stecker halten nicht. Märklin bietet selber diese Flachstecker als Einzelteile an. Leider sind die beiden Gleisanschlusskabel jedoch mit Standardsteckern versehen.

Da diese auf den Laschen der C-Gleise schlecht halten, kann es durch den daraus möglichen hohen Übergangswiderstand zu gefährlichen Situationen durch starke Erwärmung kommen.

Ich rate allen, diese Flachstecker mit einer Flachzange leicht zusammenzuquetschen, damit diese an den Laschen fest sitzen, oder die Kabel gleich anzulöten.

 CS 2 und Booster

Für die Central Station 2 (CS2) hat Märklin neue Booster herausgebracht (Artikelnummer 60173).
Diese haben den Vorteil, dass auch im Booster-Bereich eine mfx Rückmeldung erfolgt. Dies funktioniert  soweit auch einwandfrei - die Booster haben jedoch einen Nachteil: Für deren Einsatz sind die einzelnen Stromkreise (Boosterbereiche) allpolig zu trennen. Das bedeutet, dass neben dem Mittelleiter auch die Masseverbindung getrennt werden muss.

Neue Booster ab Herbst 2010

Dies ist bei bestehenden Anlagen jedoch nicht ohne weiteres möglich, speziell beim Einsatz von M-Gleisen. Deshalb hat Märklin im Herbst 2010 ein Nachfolgeprodukt mit der Artikelnummer 60174 herausgebracht. Dieser neue Booster ist von den technischen Daten gleich wie der 60173, benötigt aber keine Massetrennung zwischen den Boosterbereichen. Es reicht also die (wie bisher übliche) Trennung des Mittelleiters.

Die neuen, ab Herbst 2010 lieferbaren Booster 60174 unterscheiden sich in Form und technischen Daten kaum vom bislang erhältlichen Booster 60173 .
Sie vereinfachen die Installation aber deutlich, da keine Massetrennung mehr notwendig ist.

Eine gute Alternative bleiben nach wie vor auch die "alten" Märklin Booster 6017 und dazu kompatible Booster. Für deren Anschluss besitzt die CS2 eine 5-polige Booster-Schnittstelle an der Unterseite. Diese Booster funktionieren mit der CS2 einwandfrei. Ob Märklin Motorola, mfx oder DCC: es läuft alles tadellos, auch im gemischten Betrieb mit allen diesen Protokollen! Es sind alle Funktionen schaltbar (DCC: 12, mfx: 16) , auch die erweiterten Fahrstufen (bis zu 128) sind uneingeschränkt nutzbar. Die Kurzschlussabschaltung habe ich unter echten Anlagebedingungen ausgiebig getestet: es funktioniert sogar besser als mit der Central Station 6021, auch bei Kurzschlüssen, welche weiter entfernt von der Einspeisestelle liegen!

Die Anmeldung der mfx Loks erfolgt dabei einmalig auf dem direkt an der CS2 am Programmierausgang  angeschlossenen Gleisabschnitt. Dieser ist von der restlichen Anlage komplett getrennt und kann auch temporär nach Bedarf aufgebaut werden.

Ein weiterer Vorteil dieser Konfiguration ist, dass sich mfx Loks nicht jedes Mal neu an der CS2 anmelden - bei vielen  mfx Loks im Schattenbahnhof ein nicht zu unterschätzender Gewinn! Sind die mfx Loks einmal angemeldet, lassen sie sich jederzeit steuern. Eine erneute Anmeldung ist nicht erforderlich und auch nicht sinnvoll.

Ich betreibe die Central Station 2 mit meinen selbst entwickelten Boostern.
Diese können je nach Ausführung bis zu 8 Ampere Bahnstrom liefern und kommen ohne Massetrennung aus. Auch im Betrieb mit gemischten Protokollen MM, DCC und mfx kommen diese Booster problemlos klar.

Achtung: Mit diesen Boostern muss zwingend ein MM2 Signal anliegen. Wird die CS2 also mit zwei DCC Loks gestartet, kann es sein, dass der Booster nach einer Sekunde ausschaltet. In diesem Fall muss kurz eine MM2 Lok aufgerufen werden. Anschliessend können auch DCC Loks wieder problemlos gesteuert werden.

Central Station 2 und Control Unit 6021

Vielfach kommt der Wunsch auf, die bestehenden Steuergeräte der älteren Digital-Generation weiterhin verwenden zu können.
Märklin hat auch daran gedacht und ein Gerät entwickelt, um die Control Unit 6021 und daran angeschlossene Keyboards, Fahrpulte und Memories mit der CS2 verbinden zu können.
 
Die Märklin connect_6021 (Artikelnummer 60128) kommt im gleichen Gehäuse daher wie die CU 6021 und wird an deren linken Seite eingesteckt.

Die Verbindung zur CS2 erfolgt über das 1.6 m lange Kabel entweder zur CS2 direkt (an die mit beschriftete Buchse) oder an ein Terminal 60125.

Funktionell bietet diese Verbindung alle Möglichkeiten der Control Unit 6021 an der CS2 verwenden zu können. So können bis zu 80 Loks gesteuert werden, Weichen geschaltet und Fahrstrassen eingerichtet werden. Die Einschränkungen der CU 6021 bleiben aber bestehen (also z. B. 14 Fahrstufen, 4+1 Funktionen, 80 Loks).
Um dennoch Loks mit Adressen über 80 (auch DCC) sowie mfx Loks von der 6021 betreiben zu können, kann eine sogenannte Umsetzadresse eingetragen werden. Diese muss nicht mit der MM2- oder DCC-Adresse der Lok übereinstimmen. Für Weichen sind keine Umsetzadressen erforderlich bzw. möglich.

Beispiel:
Lok Format Lok-Adresse Umsetzadresse 6021
Ae 8/14 MM2 14 14 *
Re 460 DCC 4601 46
VT 08.5 mfx - 8

* Wenn die Lok im Motorola Format (MM2) mit der eigenen Adresse gesteuert werden soll, muss sie nicht im Menü zugewiesen werden.

Sehr interessant ist auch die damit mögliche Anbindung eines Switchboards (6041), um bestehende Gleisbildstellwerke weiterverwenden zu können.

Die von Märklin gewählte Lösung für die Anbindung der CU 6021 an die CS2 mittels Connect_6021 unterscheidet sich grundlegend von der Anbindung an die CS1. Im Gegensatz zum Sniffereingang der CS1, welcher das Gleissignal des angeschlossenen Gerätes abhört, handelt es sich beim Connect_6021 um eine vollständige Integration des Gerätes mittels bidirektionaler Schnittstelle. Wird beispielsweise eine Lokfunktion an der CS2 aktiviert, leuchtet an der CU 6021 die entsprechende LED, sofern dieselbe Lok im Zugriff steht. Das gilt natürlich auch für die Weichenstellung an den Keyboards.
 
Wie bei der Mobile Station müssen die Loks zuerst dem Connect_6021 zugewiesen werden, damit diese von der Control Unit gesteuert werden können. Dies gilt aber nur, wenn eine Umsetzadresse notwendig sein sollte. Motorola Adressen werden - ohne das die Lok hier zugewiesen ist - an die CS2 weitergegeben.
Die Zuweisung erfolgt an der CS2 im Setup Menü, Konfiguration, 6021.
Unter "Adresse ändern" kann die vorgegebene Umsetzadresse verändert werden. Hinweis: Es darf nur die zu ändernde Lok markiert sein (=grau hinterlegt). Gegebenenfalls andere Loks sowie oben die 6021 durch nochmaliges antippen abwählen.

Weichen müssen nicht zugewiesen werden und sind sofort schaltbar. 
Mit der Connect_6021 lassen sich viele Geräte der älteren Digital-Generation weiter verwenden (im Bild links ein Testaufbau).
So lassen sich beispielsweise das Märklin Switchboard oder die ESU Funkfernbedienung
mobile control problemlos anschliessen und verwenden.
Dabei werden die Betriebszustände wie Fahrstufe, aktivierte Funktion oder Weichenstellung in beiden Richtungen korrekt weitergegeben.
Eine Weichenstellung am Switchboard bewirkt also eine Änderung im CS2 Layout und umgekehrt.

 Central Station 3 (CS3)

Märklin bringt demnächst eine neue Zentrale heraus, die CS3.
Diese wartet mit einigen Verbesserungen auf, wie:

bulletVerbesserter Bildschirm mit 7-Zoll Diagonale (17.78 cm) und hoher Auflösung von 1024 * 600 Pixel
bulletMultitouch Touchscreen für Bedienung durch intuitive Gesten
bulletSieben mal bessere Performance durch schnelleren Prozessor
bullet4 GB interner Speicher, erweiterbar um 32 GB mit SD Karte
bulletIntegrierter Lautsprecher
 
Bei der neuen CS3 fällt neben der dunkleren Farbe vor allem das Fehlen der Funktionstasten und der Tasten zur Lokauswahl auf.
Beides wird nun komfortabel über das hochauflösende Touchscreen ausgewählt.
Die neue CS3 überzeugt durch viele Schnittstellen.
Leider wurde kein WLAN implementiert, man wird sich also weiterhin über externe Umsetzer behelfen müssen.
Bilder: Märklin  

Anschlüsse der CS3

  CS3, Artikel Nr 60226 CS3 plus, Artikel Nr 60216
Hochauflösender, moderner Farbscreen. 17,78 cm (7 Zoll) TFT Farbdisplay
mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel
Touchbedienung Kapazitiver Touch mit Erkennung mehrerer Berührungspunkte
Gehäuse in robuster Industriequalität Mit zentraler Stopp-Taste und 2 Drehreglern in Industriequalität
Lokkartenleser 2
USB-Hosts
(z.B. Maus, Tastatur, USB-Stick etc.)
2
USB-Ladebuchse
(zum Laden mobiler Geräte)
1
Netzwerkanschluss 1 GBit Ethernet Anschluss
Integrierter Lautsprecher Ja
Externe Lautsprecher Line Out Anschluss für aktive Lautsprecher
Eingebauter SD-Kartenslot für Speichererweiterung Ja, für SD Karten bis max. 32 GB
Integrierter leistungsfähiger Booster max. 5.,0 A (Schaltnetzteil 60101/L51095, empfohlen für Spur 1, LGB)
max. 3.,0 A (Schaltnetzteil 60061, empfohlen für Spur H0, N)
Programmiergleisanschluss Ja
Schaltbare Lokfunktionen bis zu 32
Multiprotokollfähig Ja: mfx, mfx-Plus, DCC, MM
Integriertes, zentrales Gleisbildstellpult Skalierbar und in der Größe anpassbar
Schaltbare Magnetartikel bis zu 320 Motorola und 2048 DCC
Fahrstraßensteuerung
(inkl. Pendelzugsteuerung)
Ja, Anzahl von der Speichergröße beschränkt
Direkter Mobile Station Anschluss 2 (an der Front)
Märklin Bus Ausgang (zur Erweiterung
weiterer Steuergeräte, Booster,
Rückmelder, etc.)
1
Märklin Bus Eingang Nein Ja
Märklin Bus Anschluss (zum direkten
Anschluss von Booster, Rückmelder, etc.)
2 1
Direkter S88 Anschluss Nein Ja, RJ45 Buchse
Externe Erweiterungsmöglichkeit mit
Link S88 (60883)
Ja
Anschluss für Booster 6015 bzw 6017 Nein
Alle Angaben: Märklin. Irrtum und Änderungen vorbehalten

Das Design ähnelt der CS2 stark, das Gehäuse ist dunkler gehalten. Am augenfälligsten sind jedoch die fehlenden Tasten links und rechts des Bildschirms sowie die beiden Tasten zur Lokauswahl. Hier kommt ein neues Bedienkonzept zum Tragen: die Funktionstasten können am Bildschirm links bzw. rechts eingeblendet werden. Hierbei lassen sich nun 32 Funktionen anzeigen und schalten, bisher war dies auf 16 Funktionen begrenzt. Zudem wird auch gleich ein Regler für die Geschwindigkeit und Fahrtrichtungswechsel eingeblendet.
Generell wird nun der ganze Bildschirm für die jeweilige Aufgabe verwendet. Die oberen Reiter für Keyboard, Layout, Fahrpult etc. werden durch herunterziehen eines grünen Balkens angezeigt.
Ein eingebauter Assistent hilft beim Einrichten und bei Fragen.

Die CS3 kommt in zwei Ausführungen: CS3 und CS3 plus. Letztere hat einen direkten Anschluss für S88 Rückmelder.
Die CS3plus bietet den umfassenden Einstieg in die digitale Modellbahn. Ausgerüstet mit denselben Leistungsmerkmalen wie die CS3 bietet die CS3plus zusätzlich einen s88 Anschluss für s88 Rückmeldemodule und die Möglichkeit, so viele CS3plus-Geräte wie gewünscht als Ergänzung einzusetzen.
Durch den Einsatz mehrerer CS3plus erweitern sich die Möglichkeiten zur Anlagensteuerung (Zusätzliche Fahrpulte, weitere Keyboards, erweiterte Steuerungsmöglichkeiten) sowie die zur Verfügung stehende Boosterleistung. Der Gleisanschluss der CS3 ist verwendbar wie ein Boosteranschluss.
Der Anschluss von S88 Modulen mit 6 poliger Schnittstelle an die CS3 plus erfolgt über ein Adapterkabel, Märklin 60884. Der Anschluss von S88 Modulen an die CS3 (ohne plus) muss über einen L88 (Link S88) erfolgen.

Ein Wehrmutstropfen bleibt aber: Bei beiden CS3 Versionen fehlt die Boosterschnittstelle für die alten Booster 6015 und 6017. Der Anschluss bestehender Booster 6015 und 6017 erfolgt also über die Zusatzbox Connect6017 (Artikelnummer 60129).

Kombinationen verschiedener Central Station Versionen

Bei der Kombination zweier oder mehrerer CS sind folgende Einschränkungen und Möglichkeiten zu beachten:

bulletEs kann nur eine CS3 (ohne plus) im Verbund sein, diese muss als Master konfiguriert werden
bulletDie CS3 plus kann mehrfach im Verbund sein, sowohl als Master wie auch als Slave
bulletEs kann nur eine CS2 ohne Massetrennung im Verbund sein
bulletEs können mehrere CS2 mit Massetrennung im Verbund sein

 

 Mobile Station 2 (MS2)

Passend von Design und Funktionen zur Central Station 2 hat Märklin im Frühjahr 2010 eine neue Mobile Station - die MS2 - auf den Markt gebracht. Diese ist gleich in vielerlei Hinsicht besser als das Vorgängermodell Mobile Station (MS) und räumt mit deren grössten Mängel auf.
Die Mobile Station 2 lehnt sich vom Design her an die Central Station 2 an.
Links die ursprüngliche Version, rechts die in der Farbe an die CS3 angepasste Version ab 2016.

Fotos: Märklin

 High-Lights der MS2

Die Mobile Station 2 beseitigt gleich mehrere Mängel der alten MS1 (Mobile Station). Eine davon ist, dass nun auch Weichen (Magnetartikel) geschaltet werden können. Damit wird die MS2 zu einem idealen Einsteigergerät. Zudem kann die MS2 Loks im MM, DCC und mfx Format steuern.

Ein Update der MS2 auf neue Programmversionen sowie ein Update der integrierten Lokdatenbank erfordert eine CS2 oder eine aktualisierte MS2 mit einer Gleisbox.  Die aktuelle Version der MS2 ist V 1.83 (Märklin Update Februar 2013).
 

V1.83 im Februar 2013

bulletBug Fix: Verlieren der ersten Lok bei Slave MS2 beseitigt

V1.82 im Januar 2013

bulletBug Fix: Lesen von Lokdecodern mit mfx+ fehlerbereinigt

V1.81 im November 2011

bulletFeature: Bei wechselndem Einsatz der MS2 an verschiedenen CS2 wird jeweils eine eigene Konfiguration für jede CS2 gehalten.
bulletFeature: Anzahl der Sprachen wurde erweitert - in Summe sind es jetzt 12 Sprachen
bulletFeature: Updatefähigkeit. Die MS2 kann jetzt Updates verteilen. Sie kann z. B. ein Update für die Gleisbox ausliefern, oder eine zweite MS2 mit einem Softwareupdate versorgen. Dies können aber nur Geräte, die selbst ihr Update von einer CS2 erhalten haben.
bulletFeature: Zusätzliche Loksymbole beim Anlegen von Loks
bulletFeature: Erweiterung um DCC-POM Fähigkeit
bulletFeature: Sperren von einzelnen Gleisprotokollen
bulletBug Fix: Korrekte Behandlung der Fahrtrichtung beim Betrieb an der CS2

V1.64 im September 2011

Hinweis: Im Changelog steht 1.64, die MS2 zeigt v1.68 an.

bulletBugFix: aus der MS2 gelöschte mfx-Loks können jetzt über den Menüpunkt Lok erkennen neu erfasst werden.
bulletFeature: Lok erkennen kann jetzt auch eine DCC-Lok direkt erkennen, wenn diese alleine auf dem Gleis steht. Funktioniert tadellos bei meinen Tests, auch mit langen DCC Adressen.
bulletFeature: Menüpunkte, die für die aktuelle Lok oder Situation nicht zur Verfügung stehen sind jetzt durchgestrichen.
bulletBugFix: Fehlerhafte Anzeige am Ende der Lokdatenbank behoben.
bulletFeature: Jetzt mehr als 1000 Einträge bekannter Loks in der Lokdatenbank.
bulletFeature: Anzeige der Verbrauchswerte Strom, Spannung und Temperatur der Gleisbox
bulletFeature: Es können jetzt bis zu maximal 40 Loks von der MS2 verwaltet werden. 11 davon sind direkt steuerbar.
bulletFeature: Wenn 2 MS2 zusammen betrieben werden, wird eine gemeinsame Liste mit 40 Loks verwendet. Jede MS2 kann 11 davon direkt steuern.
bulletFeature: Die Stellung von Magnetartikeln wird jetzt dauerhaft in der MS2 gespeichert.
bulletFeature: Das Ändern von Funktionen an einer der beiden MS2 wird an der anderen MS2 mit angezeigt, wenn die selbe Lok gewählt ist.

Funktionsumfang:

bullet16 Lokfunktionen schaltbar (damit können nun alle mfx Funktionen auch auf der MS geschaltet werden).
bulletSchalten von bis zu 320 Magnetartikel.
bulletGrafikdisplay schwarzweiss mit Hintergrundbeleuchtung, damit keine Einschränkung bezüglich darstellbaren Piktogrammen und Lokbildern.
bulletIntegrierter Lokkartenleser für die von der CS2 bekannten Chip-Speicherkarten (Lokkarten).
bulletLokliste mit 40 Loks, 11 davon im Direktzugriff. Über den Lokkartenleser können weitere Loks bedient werden.
bulletLeistungsteil mit 1.9 A ist in der Anschlussbox und nicht im Handgeräte (Konzept wie von der Trix MS1 bekannt).
bulletAn die Anschlussbox können zwei MS2 angeschlossen werden, wobei jede ihre eigenen 10 Loks bedienen kann. Bisher griff die zweite MS auf die Liste der ersten zu (Master/Slave).
bulletStop-Taste rot beleuchtet.
bulletIntegrierte Märklin-Digital-Lokdatenbank (über Central Station 2 updatebar).
bulletBei Anschluss und Betrieb der Mobile Station an der Central Station 2 (60213/4/5) kann auf die Central Station Einstellungen zurückgegriffen werden:
- vollständige Lokliste der CS2 (nicht auf 10er Liste der MS beschränkt)
- alle Magnetartikel des CS-Keyboards (mit deren Bezeichnungen)
- Mobile Station kann die gleichen Formate wie die Central Station 2
bulletDie Mobile Station wird in mehreren Startpackungen angeboten, in Mega-Startpackungen werden gleich zwei Loks und zwei MS2 vorhanden sein.

Vor allem in Verbindung mit der neuen Central Station 2 gibt das Gerät viel her und wird so zum vollwertigen Handpult.

Mit diesem Gerät scheint sich nun der eingeschlagene Weg von Märklin klar abzuzeichnen:
bulletDie CS und MS der ersten Generation waren von ESU entwickelt. Diese werden von Märklin nicht mehr upgedatet.
bulletAls Gleisformat wird mfx wohl zusammen mit MM2 der Standard, auf weitergehende Funktionen wie erweiterte Rückmeldung der Loks (Betriebszustände) werden wir aber warten müssen. Es sieht so aus, als ob mfx nur als "besseres Gleisformat" für die Erweiterung des Adress- und Funktionsumfang Verwendung findet. Märklin setzt für die Lokdaten (Adresse, Funktionen, zugehöriges Bild etc.) auf die Lokkarten. Davon können auch nicht-mfx Loks profitieren.

 

Bild: Märklin

Beispiel einer Startpackung mit zwei Mobile Stations 2:
29019 Digitale Mega-Startpackung „Schweiz“

 

 Mobile Station iPhone/iPod App

Mit den Neuheiten 2011 hat Märklin eine App für den iPhone bzw iPod angekündigt.
Diese ist nun im Apple Store erhältlich (Link).

Hier die Beschreibung und die Bilder daraus:

Beschreibung

Die MobileStation verwandelt ihr iPhone bzw. iPod touch in ein vollwertiges Digital-Steuergerät für ihre Modellbahn.

Features

Einfache, intuitive Bedienung, mit der gleichen Bedienoptik und –logik wie bei der Märklin Central Station
Beim Fahren und Steuern der Lokomotiven bzw. Schalten der Magnetartikel und Fahrstraßen, wird auf die Einstellungen der Märklin Central Station zugegriffen
Bis zu 16 Lokfunktionen und 320 Magnetartikel schaltbar
Automatische Anzeige der Funktionszustände durch selbsterklärende Piktogramme
Verwendung im Hoch- und Querformat möglich.

Voraussetzungen:

bulletMärklin Central Station 2; Artikelnummern 60213 / 60214 / 60215 (ab v1.4)
bulletiPhone / iPod touch
bulletNetzwerk-Verbindung zur CentraI Station
bulletWLan-Verbindung zum iPhone bzw. iPod touch
 

     

Text und Bilder: Märklin

Um einige Fragen gleich zu beantworten:

bulletEs funktioniert nicht mit der CS1, auch nicht mit der CS1 reloaded oder der ECoS.
bulletDie Central Station muss mit dem Netzwerk verbunden werden.
bulletDas Netzwerk muss einen WLAN Router eingebunden haben, um die Kommunikation mit dem iPhone/iPod herzustellen.
bulletAuf der Central Station muss mindestens die Software Version 1.4 installiert sein.
bulletDas iPhone muss ein 3GS oder 4 sein.
bulletDas iPod muss eine Generation 3 mit 32 oder 64 GB oder eine Generation 4 sein
bulletDas iPad wird ebenfall unterstützt

Neues iPad App vom September 2011

Im September 2011 wurde das neue App für den iPad bereitgestellt. Dieses unterstützt den grösseren Bildschirm des iPad, wodurch beispielsweise 32 Magnetartikel neben zwei Fahrtreglern dargestellt werden. Neu ist auch die Layout-Funktion integriert und es lassen sich bis 4 Loks gleichzeitig bedienen.


Bild: Märklin

 

Android Apps für die CS2

Nun da die Märklin Mobile Station App endlich auch ausserhalb Deutschlands verfügbar ist, konnte ich diese herunterladen und testen.

Schon seit geraumer Zeit ist die App RemoteCS2 für Android Geräte verfügbar. Dabei handelt es sich nicht um ein Produkt aus dem Hause Märklin, sondern von MJW Software. Grund genug also, die beiden Apps einander gegenüberzustellen.

Beide Apps haben den gleichen Zweck: Die Bedienung der CS2 über ein Android Gerät zu ermöglichen. In der Ausführung unterscheiden sich die beiden in einigen Punkten aber wesentlich.

RemoteCS2

Diese App kann kostenlos im Google Play Store heruntergeladen werden. Gegenüber der Kauf-Version wird eine Werbung eingeblendet und das Layout kann nicht skaliert werden. Ansonsten unterscheidet sich die kostenlose Version kaum von der Kaufversion.
Die Installation bzw die Verbindung mit der CS2 ist absolut problemlos und ist entweder über die Broadcast Adresse der CS2, oder direkt mit der IP Adresse der CS2 möglich.

Die App ist sehr sauber aufgebaut, die einzelnen Bildschirme wirken aufgeräumt und sehr praxisnah.
Sie hat zwei Control Bildschirme für die Steuerung der Loks, ein Memory, ein Keyboard und ein Layout. Diese können durch seitliches Wischen gewechselt werden.
Die App reagiert sehr schnell und präzise auf Berührungen, beispielsweise beim Richtungswechsel oder bei Notstop. Es macht Freude, mit dieser App die CS2 zu bedienen. Alle Funktionen sind selbsterklärend. Alle CS2 Daten werden automatisch beim Start der App übernommen, daneben können diese auch manuell synchronisiert werden.

Die einzelnen Bildschirme können sowohl im Hochformat wie im Querformat angezeigt werden, wobei dies in den Konfiguration automatisch (durch drehen des Gerätes) oder fest eingestellt werden kann. Schön sind auch weitere Konfigurationsmöglichkeiten, wie beispielsweise die optionale Verwendung der Lautstärketasten zur Geschwindigkeitseinstellung und Richtungswechsel, Notstop durch Schütteln des Gerätes, Halt bei Richtungswechsel und andere.

Alles in allem eine sehr gelungene App. Hinzuzufügen ist noch die Tatsache, dass der Entwickler sehr zügig auf Wünsche reagiert und laufend verbesserte Versionen herausbringt.

Märklin Mobile Station App

Die Mobile Station App von Märklin ist schon seit einiger Zeit für iPhones erhältlich. Aber erst seit dem Sommer 2013 ist eine Version für Android Geräte erhältlich, und dies vorerst nur für den deutschen Markt. Es dauerte noch bis Ende September 2013 bis diese nun weltweit verfügbar ist.

Die App verfügt über ein Control und einen Keyboard Bildschirm. Layout und Memory sucht man vergeblich. Ebenso lässt sich rein gar nichts individuell konfigurieren. Die App erfordert, dass in der CS2 die Broadcast Adresse unter CAN eingestellt ist.

Die Bildschirme sind grafisch stark an die CS2 angelehnt, was den Einstieg in die Bedienung über ein Smart-Phone erleichtert. Es ist sowohl eine Hoch- wie eine Querformat Darstellung möglich. Im Control Bildschirm kann zwischen allen zuletzt benutzten Loks durch horizontales Wischen gewechselt werden. Analog kann im Keyboard durch Wischen durch die einzelnen Magnetartikel-Gruppen (8 im Hochformat, 16 im Querformat) gewechselt werden.

Auffällig ist, dass die App auf alle Eingaben sehr langsam reagiert. Ein kurzes antippen einer Funktion bringt nichts. In Notsituationen eine sehr ungünstige Eigenschaft. Vor allem der Control Bildschirm im Hochformat ist in der Bedienung sehr ungünstig. Die kleinen Pfeile für den Richtungswechsel sind viel zu nahe an der Lokauswahl. Zudem wechselt die Lok wenn bei Änderung der Geschwindigkeit nicht exakt vertikal bewegt wird.
Die App wird beim Verlassen auch nicht korrekt beendet, sondern muss manuell aus dem Speicher entfernt werden.

Alles in allem eine Enttäuschung. Nach so langer Entwicklungszeit wäre hier wesentlich mehr zu erwarten gewesen.

Vergleich der Bildschirme von RemoteCS2 und der Märklin Mobile Station App

RemoteCS2 Märklin Mobile Station App
Saubere Darstellung und gute Bedienbarkeit der
Lok-Steuerung in RemoteCS2. Präzise Führung des Geschwindigkeitsreglers.
Das Control der Märklin App reagiert auf Eingaben sehr langsam. Die Pfeile für den Richtungswechsel sind zu nahe beieinander und bei der Lokauswahl. Dafür ist der Geschwindigkeitsbalken etwas gar wuchtig geraten.
Im Querformat sieht die Lok-Steuerung (Control) weniger aufgeräumt aus. Konsequenterweise hätte die Stop Taste rechts oben neben der Lokliste gehört und der Richtungswechsel unterhalb der Lok. Im Querformat wird bei der Märklin App der Tacho angezeigt. Das Bild der Lok ist auch hier etwas klein geraten.
Das Keyboard wird als Endlosliste angeboten, was die Auswahl eines Magnetartikel sehr schnell und wie bei anderen Anwendungen gewohnt erlaubt. Im Hochformat werden 8 Magnetartikel dargestellt. Weitere Gruppen lassen sich im unteren Bereich durchscrollen - keine übliche Vorgehensweise bei Smart-Phones.
Auch hier ist die Darstellung der CS2 ähnlich.
Bei RemoteCS2 wird die Lok-Liste sauber dargestellt.
Sehr gut gelöst ist zudem die Suchfunktion, welche mit jedem zusätzlichen Zeichen die Lokauswahl filtert.
Bei der Märklin App ist der Text nicht bündig, sondern hängt von der Icon-Breite ab.
Eine Suchfunktion existiert nicht.
Funktion nicht vorhanden
Auch beim Memory handelt es sich um eine Endlosliste.  
Funktion nicht vorhanden
Layout (Querformat). In der Kauf-Version lässt sich das Layout wie in anderen Apps gewohnt mit zwei Fingern skalieren. Schön und nützlich ist auch die Anzeige der Adressen (konfigurierbar).  
Funktion nicht vorhanden
Die Konfigurationsseite von RemoteCS2 lässt einige individuelle Einstellungen zu. Die Märklin App hat keine Konfigurationsseite.
 
Durch zweimaliges Betätigen der "Zurück" Tasten wird RemoteCS2 beendet. Um die Märklin App komplett zu schliessen muss sie aus der Taskliste entfernt und anschliessend im RAM-Manager der Speicher gelöscht werden.

Fazit

RemoteCS2 hat derzeit bei weitem und in praktisch allen Belangen die Nase vorn, teilweise sogar um Welten. Solange die Märklin App nicht wesentlich verbessert wird, gibt es kaum einen Grund, sich diese anzuschaffen.

 

 Central Station 1

Die Central Station (CS, die erste Version) dient zur Steuerung der Loks und zum Schalten von Magnetartikeln wie Weichen, Entkupplungsgleise, Signale und anderes. Mit den beiden integrierten Fahrtreglern können gleichzeitig zwei Loks gesteuert werden. Dieses Gerät wurde im Auftrag von Märklin von ESU entwickelt, womit sich die vielen Gemeinsamkeiten mit der ESU ECoS erklären.

Loks werden in einer Lokliste mit Namen geführt, und daraus mit einen der beiden Regler ausgewählt. Die Liste wird auf zwei Arten angelegt. Bei mfx Loks erscheint die Lok automatisch in der Liste – die Lok meldet sich also an der Zentrale an und übergibt dieser alle Daten wie Loknamen und Funktionen.
m
fx
Loks können deshalb nach dem Anmeldevorgang sofort aus der Liste gewählt und betrieben werden.

Loks ohne mfx Decoder müssen manuell vom Bediener angelegt werden. Am einfachsten geht dies, wenn eine neue Lok mit der Märklin Artikelnummer aus der Datenbank ausgewählt wird. In diesem Fall sind auch die Funktionen der Lok meistens bereits korrekt zugeordnet. Wurde die Adresse in der Lok nach dem Kauf verändert, muss noch die Adresse entsprechend in der CS angepasst werden.

 

 Anschliessen der Mobile Station

Die Central Station besitzt drei Anschlussbuchsen für die Mobile Station (MS). Laut Märklin darf aber nur eines davon verwendet werden. Dies hat mit der EMV zu tun, nicht mit dem Funktionieren. Es lassen sich nämlich problemlos drei Mobile Stations gleichzeitig an der CS betreiben.

Keine vollwertige Lösung

Leider hat es Märklin (oder ESU) verpasst, die Mobile Station in Kombination mit der CS als vollwertiges Fahrgerät zu bringen. So sind alle Einschränkungen der MS auch im Betrieb mit der CS vorhanden. Insbesondere die Begrenzung auf 10 Loks in der Lokliste schränkt die Anlagentauglichkeit massiv ein. Hier hätte man mehr erwarten können. Dieser Mangel wurde mit der neuen Central Station 2 und der neuen, seit 2010 lieferbaren Mobile Station 2 behoben. Um eine Lok mit der MS bedienen zu können, muss diese der MS zugewiesen werden. Dazu wird in der CS das Menü „Geräte im System“ aufgerufen. Dort erscheinen alle an die CS angeschlossenen Mobile Stations (sowie weitere Geräte). Die gewünschte MS wird ausgewählt und im Untermenü aus der CS Lokliste bis zu 10 Loks zugewiesen werden. Dieser Vorgang kann bzw. muss für alle Mobile Stations durchgeführt werden. Dadurch können den einzelnen MS jeweils unterschiedliche Loks zugewiesen werden.

Die Mobile Station der ersten Generation passt am besten zur Central Station der ersten Generation.
Foto: Märklin

Eine weitere Einschränkung ist, dass die Loks mit der MS nicht mit 128 Fahrstufen betrieben werden, oder besser gesagt die 128 Fahrstufen werden in dreier Schritten hoch- und heruntergeschaltet. Da es zur MS auch kein Verlängerungskabel von Märklin gibt, ist auch der Aktionsradius begrenzt. Hier kann allerdings mit dem Terminal 60125 und entsprechendem Kabel die Anschlussstelle für die MS entfernter verlegt werden.

Insgesamt gesehen ist die MS keine befriedigende Erweiterung der CS. Ein kabelloses Gerät, ohne die Einschränkung eines Startersystems, wäre hier wünschenswert. Auch die Drehregler (Drehimpulsgeber) der Mobile Station sind nicht besonders zuverlässig, vor allem jene der ersten Produktionsserien.

 Anschluss alter Digitalkomponenten

Gut gelöst ist die Anbindung der alten Digitalgeräte. Der mit dem Update der CS hinzu gekommene Sniffereingang ist dafür zuständig. An diesem Eingang wird der Bahnstromanschluss des Altgerätes, also beispielsweise der Control Unit 6021 angeschlossen. Die CS interpretiert nun das Signal der CU und wertet dieses aus. Damit können weiterhin mit der CU 6021 Loks und Weichen gesteuert werden.

Beispiel:

An der Control Unit 6021 wird die Lok mit der Adresse 46 aufgerufen, das Licht eingeschaltet und mit dem Drehregler in Bewegung gesetzt. Das Signal dazu, welches bisher direkt ans Gleis gegangen ist, wird nun vom Sniffereingang der CS gelesen. Die Befehle werden interpretiert und von der CS ausgeführt. Die Lok „Re 460 rot“ schaltet das Licht ein und setzt sich in Bewegung. Damit das funktioniert, muss für diese Lok in der CS die Snifferadresse 46 eingegeben werden. Das ist eine feine Sache, den damit lassen sich Loks mit Adressen über 80 auch mit der Control Unit steuern, indem einfach eine Snifferadresse zwischen 1 und 80 gewählt wird.

Bei Magnetartikeln muss keine Snifferadresse eingegeben werden, hier wird die Adresse der CU von der CS 1:1 übernommen. 

 Betrieb mit Booster

Seit dem Hardware-Update von Märklin im Jahr 2007, welche alle Besitzer einer CS kostenlos durchführen lassen konnten, können nun auch die bisherigen Booster 6015 und 6017 sowie dazu kompatible Booster direkt an die CS angeschlossen und betrieben werden. Dazu besitzt die CS eine Boosterschnittstelle. Über ein passendes Spezialkabel, von Märklin mit dem Update mitgeliefert oder hier erhältlich, wird der erste Booster an die CS angeschlossen. Weitere Booster werden wie gewohnt am jeweils vorherigen Booster angeschlossen.

Wichtig: Die CS und die Booster dürfen keinesfalls mit demselben Trafo betrieben werden, da sonst die CS zerstört wird.

 Anschluss eines PC

Zur Steuerung der Modellbahnanlage mit dem PC sowie für Updates muss die CS mit dem PC verbunden werden. Dies erfolgt über die Ethernet Schnittstelle.

Einfache Verbindung

Die einfachste Methode ist dabei die direkte Verbindung der CS mit einem PC oder Mac. Hierzu wird ein so genanntes Ethernet Cross-Over Kabel benötigt. Nun müssen noch die IP Adressen der beiden Geräte zueinander passen.

Einfache Verbindung der CS mit einem PC oder MAC.

Im obigen Beispiel hat die CS die IP Adresse 192.168.1.2, das Notebook die Adresse 192.168.1.1. Nach der Zuweisung der IP Adresse in der CS muss dieses heruntergefahren und neu gestartet werden. Nun kann das integrierte Web-Interface der CS vom PC aus geöffnet werden. Über das Webinterface können Informationen zur CS angezeigt werden, eine Sicherung und Wiederherstellung der Konfiguration durchgeführt werden sowie neue Software auf die CS aufgespielt werden (Firmware Upgrade). Um das Webinterface anzuzeigen, öffnen Sie den Internet Explorer oder Firefox (selber verwende ich für das Update und Sicherung der Konfiguration den Firefox). Geben Sie im Adressfeld http://192.168.1.2 ein, oder die IP Adresse der CS, wenn Sie eine andere Adresse verwendet haben. Das Webinterface wird angezeigt:

Verbindung im Netzwerk

Als Linux Computer kann die CS wie ein PC im Heimnetzwerk eingebunden werden. Dadurch ist es möglich, die CS von jedem PC oder MAC im Netzwerk zu erreichen. Die CS wird dabei als normales Netzwerkgerät angeschlossen und konfiguriert.

Beachten Sie, dass in einem IP Netzwerk nie zwei gleiche IP Adressen vergeben werden dürfen. Falls Sie also bereits ein Gerät mit der Adresse 192.168.1.2 haben, müssen Sie entweder dieses ändern oder der CS eine neue Nummer geben. „Gleiches Netzwerk“ bezieht sich dabei auf den Bereich, welcher mit der Netzwerkmaske definiert wird (Subnet Mask). In diesem Fall und im Märklin CS Handbuch ist dies 255.255.255.0. Damit sind IP Adressen von 192.168.1.0 bis 192.168.1.254 möglich. Andere Adressen sind ausserhalb des Netzes und nicht ohne weiteres erreichbar.

Beispiel eines kleinen Heimnetzwerkes. Die CS wird wie die anderen Geräte angeschlossen und eingebunden.

Falls Sie einen Internet-Router in ihrem Netzwerk haben, beispielsweise für ADSL, haben Sie eventuell einen so genannten DHCP Server im Netzwerk. Dieser vergibt den Netzwerkgeräten automatisch eine passende IP Adresse. Bei der CS muss dazu ein entsprechendes Häkchen gesetzt werden:

Netzwerk-Einstellung der CS: Das Bild zeigt die manuell eingegebene IP Adresse 192.168.1.2. Für DHCP muss bei DHCP-Server ein Haken gesetzt sein.
Alle Änderungen auf dieser Seite sind erst nach einem Neustart der CS wirksam.

Um die Adresse der Central Station zu erfahren, müssen Sie die CS nun neu starten und dieses Menü nochmals aufrufen. Die IP-Adresse wird nun angezeigt. Diese wird verwendet, um mit dem Browser das Webinterface der CS zu öffnen.

Der Default-Gateway - in der CS Gateway benannt - bezeichnet das Gerät, welches eine Verbindung aus dem eigenen Netz heraus herstellt, in diesem Fall ist es der ADSL-Router. Alle Geräte, welche eine Verbindung ins Internet benötigen, müssen deshalb als Default Gateway die Adresse des ADSL Routers eingetragen haben. Da die CS nicht direkt mit dem Internet kommuniziert, kann bei dieser die Gateway Adresse auf 0.0.0.0 belassen werden. Innerhalb des gleichen Netzes - hier 192.168.1.x - finden sich die Geräte ohne diesen Eintrag.

 Firmware Update

Unter Firmware Update versteht man die Aktualisierung der hardwarenahen Gerätesoftware, welche sich im Falle der Central Station in einem Speicherchip befindet. Mit der Aktualisierung enthält das Gerät neue Funktionen sowie Korrekturen bestehender Funktionen.

Das Update wird über das Webinterface mit dem Menüpunkt „Firmwareupdate“ durchgeführt. Damit wird das Update auch für diejenigen sehr einfach, welche sonst nicht mit Computern zu tun haben.

Vorgehen:

  1. Herunterladen der Software von der Märklin Webseite bzw bei der CS1R von der ESU Webseite.
    Zuerst müssen Sie die Software herunterladen. Öffnen Sie dazu ein Browserfenster (Internet Explorer oder Firefox) auf ihrem PC oder Mac und gehen Sie zur Märklin Startseite (http://www.maerklin.de). Unter Produkte, Modellbahnsteuerungen, Märklin Systems, Downloads finden Sie die aktuelle Software (derzeit Version 2.0.4). Klicken Sie auf den Link um den Download zu starten, und speichern Sie die Datei auf dem PC, welcher für das Firmwareupdate verwendet werden soll.
     
  2. Central Station mit dem PC verbinden.
    Falls noch nicht geschehen, verbinden Sie die CS mit dem PC oder Mac, auf welchem Sie die Software gespeichert haben. Wie das geht ist oben beschrieben. Sie können direkt mit einem Cross-Over Kabel oder über ein Heimnetzwerk verbinden. Schalten Sie die CS und den PC ein.
    Hinweis: für das Firmwareupdate empfehle ich dringend, Batterien in die CS einzulegen beziehungsweise diese zu erneuern.
     
  3. Update durchführen
    Öffnen Sie den Internet Explorer oder Firefox und geben Sie die IP Adresse der CS in der Adressleiste ein (http://192.168.1.2). Wenn das Webinterface der CS erscheint, wählen Sie zuerst „Konfiguration sichern“. Damit können alle Ihre Lok- und Weichendaten auf den PC gesichert werden. Dies ist beim Update auf die Version 2.0.4 bei meiner CS nicht notwendig gewesen, eine Sicherung der Daten schadet aber nie.
    Anschliessend wählen Sie „Firmwareupdate“ aus dem Menü. Klicken Sie auf den Knopf „durchsuchen“ und wählen Sie die Datei, welche Sie in Punkt 1 heruntergeladen haben.

     


    Das Update wird nun mit dem Knopf „Starten“ ausgeführt. Bei meiner CS hat dies nur 2 – 3 Minuten gedauert, laut Märklin kann dies aber bis 15 Minuten gehen. Schalten Sie in dieser Zeit auf keinen Fall den PC oder die CS ab!

Nach durchgeführtem Update führt die Central Station selbsttätig einen Neustart durch. Wenn alles ordnungsgemäss abgelaufen ist, erscheint das gewohnte Bild der CS.

 Screenshot durchführen

Um einen Screenshot der Central Station durchzuführen, wird die CS wie oben beschrieben an den PC angeschlossen. Anschliessend öffnet man den Browser (Internet Explorer oder FireFox) und wählt folgende Seite (URL):

http://<IP_der_CS>/cgi-bin/screen

wobei <IP_der_CS> mit der gewählten IP-Adresse der Central Station ersetzt werden muss, also beispielsweise:

http://192.168.1.2/cgi-bin/screen

Auf dem Bildschirm erscheint der Bildschirm der CS als Grafik.

 Update für die Central Station 1 von ESU

Besitzer der Märklin Central Station können sich freuen: ESU hat im ersten Quartal 2009 ein Update für diese Geräte herausgebracht. Die wichtigste Änderung: es ist jetzt sofort möglich, sowohl mfx wie auch DCC (und natürlich wie bisher auch MM2) Protokolle gleichzeitig einzusetzen.


Foto: ESU
ESU bringt der Central Station DCC bei, ohne auf mfx verzichten zu müssen.

Damit eröffnet sich für viele Besitzer von Loks anderer Hersteller als Märklin eine enorme Verbesserung im Fahrkomfort: Viele dieser Loks, beispielsweise von HAG, Roco, Fleischmann, Liliput, Brawa, Mehano, Lima, Rivarossi, Hobbytrade und andere besitzen nämlich Multiprotokoll Decoder, welche neben Märklin Motorola 2 (MM2) auch DCC unterstützen. Diese Loks lassen sich nun unter DCC betreiben, womit man auf 128 Fahrstufen, mehr Funktionen und einen wesentlich grösserer Adressbereich zugreifen kann.

Gerade die Soundloks mussten bisher mit zwei aufeinander folgenden Adressen betrieben werden, um alle 9 Funktionen schalten zu können (F0, F1-F8). Diese können nun also unter DCC mit einer einzigen Adresse angesteuert werden, es sind dann bis zu 20 Funktionen schaltbar.

Damit aber nicht genug: auch die Ausgangsleistung der CS wird erhöht, und zwar von 2.8 A auf 4 A. Diese war bisher von der Software begrenzt.

Hier einige Daten der Central Station nach dem ESU Update auf Version 3.0.0:

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Loks steuern DCC mit 14, 28, oder 128 Fahrstufen, LGB® Kettensteuerung. Bis zu 20 Funktionstasten.

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mfx® kompatibles Datenformat mit Rückmeldung. 28 oder 128 Fahrstufen wählbar. Bis zu 16 Funktionen.

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Märklin® Motorola® alt, neu, mit 14, 27 oder 28 Fahrstufen (je nach Decoder). Bis zu 9 Funktionen mit 2. Adresse.

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Selectrix® Gleisformat mit 31 Fahrstufen.

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Bis zu 9999 Adressen im DCC Format.

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Bis zu 16384 Loks im mfx®-Format.

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Bis zu 255 Adressen im Motorola®-Format (je nach Decoder verfügbar).

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Bis zu 112 Adressen im Selectrix®-Format.

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2x Einzeltachoanzeige oder Multifahrbildschirm mit bis zu 10 Loks im Direktzugriff.
 

Im Grunde genommen wird damit aus der CS1 eine ECoS 1, aber erweitert um das mfx Protokoll. Und genau das passiert auch mit der ECoS: diese wurde im Gegenzug um das mfx Protokoll erweitert. Damit sind die beiden Zentralen softwareseitig gleich, die Motorregler sowie die RailCom Rückmeldung hat aber nur die ECoS. RailCom fähig ist die Central Station aber trotzdem, allerdings sind dazu entsprechende Booster von ESU erforderlich.
Nach diesem Update kann die CS1 allerdings nicht mehr direkt mit der CS2 kommunizieren.

Mit dem Update wird ein Eingabestift für den Touchscreen sowie ein 90 VA Netzgerät mitgeliefert. Letzteres sorgt für eine stabilisierte Gleisspannung.

Multifahr-Bildschirm für bis zu 10 Loks ist einer der Neuerungen.

Loklisten Sortierung

Neu ist auch die komfortable Drehscheibensteuerung.

Das es mit der CS1 weitergeht, ist mitunter für die CS1 Besitzer einer der besten Nachrichten seit langem. Mit der neu hinzugekommenen Möglichkeit auch DCC- und Selectrix-Decoder anzusteuern, auszulesen und programmieren zu können, geht ein lang gehegter Wunsch bald in Erfüllung. Bleibt noch abzuwarten, wie zuverlässig sich dieser Protokollmix in der Praxis verhält.
Hinweis zur Bestellung: Die Software wird auf die Central Station personifiziert, es muss daher die Serienummer der CS bei der Bestellung angegeben werden.
Der Listenpreis für das Update inklusive 90 VA Netzteil und Eingabestift ist mit 149.- € (ca. 240.- CHF) angegeben und beinhaltet zukünftige kostenlose Updates sowie Zugang zum ESU Forum.

Link zu ESU:
Central Station Reloaded

     

 

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Letzte Änderung:

11.02.2008
16.03.2016

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