09.11.2019



   

 Märklin Re 460 8069


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Modernisierung einer Märklin Re 460

Die Re 460 ist die Schweizer Lok, welche die meisten Werbeanstriche erhalten hat. Einige davon sind sehr gut gelungen, andere weniger. Zu den schöneren Ausführungen zählt die Relax, eine gelungene Werbung für das Produkt der Zurich.

Eine der gelungen Werbekleider der Re 460 ist die Relax

Das Märklin Modell mit der Artikelnummer 34615 ist eine Delta-Ausführung. Diese hatte ich schon vor geraumer Zeit auf Digital umgerüstet mit 5-pol. DC Motor und Decoder.
Nun wird die Lok neu verkabelt mit dem neuen Decoder-Adapter 8069 sowie mit neuen Lichtmodulen 8086 ausgerüstet.

Umbau

Die bestehende Lichtwechsel-Leiterplatte wird dazu entfernt. Neu kommt die Lüssi Leiterplatte 8069 zum Einsatz. Diese passt exakt an die gleiche Stelle und wird mit der vorhandenen Schraube befestigt.
Die neue Leiterplatte besitzt jeweils eine Verstärkerstufe für die Ausgänge Aux 3 und Aux 4. Damit stehen diese beiden Ausgänge nun für Verbraucher zur Verfügung bei Decodern, welche an diesen Ausgängen nur Logic-Pegel führen, wie der beliebte Multiprotokoll-Decoder ESU LokPilot v4 (Artikelnummer 54614).
Falls Sie lieber einen Decoder mit verstärkten Ausgängen verwenden wollen, wie den ESU LokPilot V4.0 M4 MKL (64618), eignet sich die Leiterplatte 8068, welche keine Verstärkung der Ausgänge Aux 3 und Aux 4 vornimmt.


Die Märklin Lichtwechsel-Leiterplatte wurde entfernt und mit der Adapter-Platine 8069 ersetzt.
Diese verstärkt die Ausgänge Aux 3 und 4, womit nun 6 vollwertige Ausgänge zur Verfügung stehen.
Alle Anschlüsse sind übersichtlich auf grosse Lötpads herausgeführt. Anschlüsse für einen Lautsprecher sind ebenfalls vorhanden.
 
 

Bei diesem Umbau kommen die neuen Lichtmodule 8086 zum Einsatz. Damit sind neben dem Schweizer Lichtwechsel auch rote Schlussleuchten möglich.

 

 

Die Verdrahtung ist nicht kompliziert. Alle Anschlüsse sind auf grosse Lötpads geführt.
Welche Litzen wo angeschlossen werden müssen, ist weiter unten auf dieser Seite beschrieben.

 

Die wartungsfreien weissen LED überzeugen.
Hintere weisse LED rechts unten leuchtet im Zugverband (Schweizer Lichtwechsel).
Die roten Schlussleuchten sind am Ende einer Komposition eingeschaltet, also wenn die Lok den Zug stosst oder bei Lok Solofahrt.

Verdrahtung

Die Verkabelung hält sich in Grenzen. Für alle Litzenenden sind eigene Lötpads vorhanden, welche zudem auf der richtigen Seite der Adapter-Leiterplatte liegen.
Die beiden Anschlüsse für den Motor (orange und grau) werden über Drosseln, welche direkt am Motorschild angelötet werden, verbunden. Falls die Fahrtrichtung verkehrt ist, müssen die beiden Anschlüsse auf einer Seite getauscht werden.
Die Lokmasse, am Adapter mit GND beschriftet, wird an die kleine Leiterplatte für den Oberleitungsbetrieb angeschlossen. Die rote Litze für den Bahnstrom wird ebenfalls an dieser kleinen Leiterplatte verlötet.

Die Lichtmodule werden wie folgt angeschlossen:

Lichtmodul vorne (Schleifer-Seite) Lichtmodul hinten (Motorenseite)
Decoder-Adapter Lichtmodul Decoder-Adapter Lichtmodul
D+      (Decoder Plus) D+ Dec+  (Decoder Plus) D+
Lv       (Licht vorne) Lv Lh       (Licht hinten) Lh
Ax1    (Aux 1) Lh A2      (Aux 2) Lv
Ax3    (Aux 3) Aux A4      (Aux 4) Aux

Jetzt werden die Funktionen getestet.
Ohne Funktionsmapping geht es hier nicht. Die Ausgänge Aux 1 und Aux 2 sollen mit der Fahrtrichtung ändern, wenn F1 betätigt wird. Dies sind die Ausgänge für die einzelne weisse LED in Fahrtrichtung hinten.
Ausgänge Aux 3 und Aux 4 (für die roten Schlussleuchten) sollen je nach Fahrtrichtung leuchten, wenn F2 betätigt wurde.

Und so sieht das Mapping aus:

Fazit

Ohne Zweifel eine Aufwertung der Lok. Die Verdrahtung ist dabei sauber und übersichtlich.
Platz ist nun in der Lok genug auch für einen grösseren Lautsprecher, wenn Sound gefordert wird.
 

 

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Letzte Änderung:

22.10.2019
09.11.2019

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